Lebenshilfe: Hilfe für Familien und Menschen mit Behinderung

Seit über 55 Jahren ist die Lebenshilfe München für unzählige Menschen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene, sowie ihre Familien Anlaufstelle oder sogar Lebensmittelpunkt. In unseren 25 Einrichtungen betreuen wir Menschen aller Altersstufen, von frühgeborenen Säuglingen bis hin zu Menschen im Rentenalter. Dies ist Verantwortung und Herausforderung zugleich, die nur mit Hilfe eines dichten Netzwerkes erfüllt werden kann.

Hilfe! wir brauchen einen neuen Spielplatz

Zentrale Anlaufstelle ist die Geschäftsstelle in München/Giesing, in der St. Quirin Straße. Hier hat nicht nur die Verwaltung und Geschäftsführung der Lebenshilfe München ihren Sitz, sondern auch Wohneinrichtungen, der FUD (Familienunterstützender Dienst), die OBA (Offene Behindertenarbeit) und die Frühförderung.

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Beliebteste und pädagogisch wertvolle Einrichtung ist der Spielplatz. Kinder müssen sich austoben und dabei – ganz nebenbei – ihre Motorik trainieren und ihr Sozialverhalten üben. Das gilt im stärkeren Maße noch für Menschen mit Behinderung, und wenn sie auch zu den ganz Kleinen zählen. Der Spielplatz aber ist in weiten Teilen gesperrt. Nach fünfzehn Jahren sind durch die intensive Nutzung und Witterungseinflüsse Teile des Spielplatzes nicht mehr sicher, die Geräte entsprechen nicht mehr den Sicherheitsstandards. Die Erneuerung und Instandsetzung des Spielplatzes ist dringend notwendig, die Gelder hierfür müssen die Frühförderstelle und der FUD selbst aufbringen. Angemessene, TÜV-geprüfte Spielgeräte kosten 28.000 Euro.  

FUD: Familienunterstützender Dienst

Der FUD und die OBA unterbreiten Familien und Alleinerziehenden individuell zugeschnittene Betreuungsangebote und entlasten damit. Dabei gilt der Grundsatz: ambulant vor stationär. Ein Schwerpunkt ist die Ferien- und Samstagsbetreuung. Sie schafft den betreuten Familien während der Ferienzeiten und an Samstagen die nötige Entlastung und gibt ‚Zeitfenster‘. Betreuende Angehörige mit knapp bemessenen Urlaubstagen, arbeitende Eltern oder Alleinerziehende, stoßen hier häufig an die Grenzen ihrer Kraft und Zeitkapazitäten. Auch Kinder und Jugendliche mit Behinderung wollen ihre Freizeit aktiv verbringen, gerne unter Gleichgesinnten, unabhängig von ihrem schulischen Alltag.

Kompetenzen werden gestärkt

Die Kinder und Jugendlichen mit Behinderung werden in der Ferienbetreuung angeregt neue Kontakte zu knüpfen und ihre Freizeit zu gestalten. Sie erfahren hier Unterstützung beim Verstärken ihrer sozialen Kompetenz innerhalb einer überschaubaren Gruppe.

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Eltern, Alleinerziehende und Angehörige von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung hilft dieses ‚Zeitfenster‘ bei ihrer beruflichen Tätigkeit, in der Familie etwa den Geschwisterkindern die notwendige Aufmerksamkeit zukommen lassen, oder Zeit für sich selbst zu nutzen.

Betreuung am Nachmittag
zweimal die Woche

Außerhalb der Ferienzeiten bietet der FUD eine Nachmittagsbetreuung an zwei Tagen in der Woche für Kinder, die keinen Platz in einer heilpädagogischen Tagesstätte bekommen haben. Einen sehr großen Anteil des Freispiels innerhalb dieser Angebote nimmt der Spielplatz der Lebenshilfe München im großen Garten des FUD in der St. Quirin Straße (München/ Giesing) ein.

Lebenshilfe mit Frühförderung in Giesing

Ein weiteres Netzwerk ist das Frühfördersystem an mehreren Standorten im Stadtgebiet und im Landkreis München. Die Frühförderstelle Giesing der Lebenshilfe München bietet im Münchner Südosten behinderten und von Behinderung bedrohten Kindern im Alter von 0 – 7 Jahren und ihren Eltern Unterstützung an. Im Bereich Physiotherapie, Ergotherapie, Sprachheilpädagogik, Heilpädagogik und Psychologie erhalten die Kinder individuelle Förderangebote. Diese finden sowohl zu Hause, als auch in der Kindertagesstätte und den Räumen der Frühförderstelle statt.

Ein Spielplatz für die Therapie

Eine therapeutisch sinnvolle und bei den Kindern sehr beliebte Erweiterung des Förderangebotes bietet auch hier unser Spielplatz am Haus. Die Geräteangebote berücksichtigen die besonderen Entwicklungsbedürfnisse dieser Kinder. In geschütztem Rahmen und mit Anleitung der Frühförderinnen können sich Eltern und Kinder ausprobieren und mit viel Spaß und Freude Spielplatzerfahrungen sammeln.

Spende für Kletterturm, Hängebrücke, breite Rutsche

Für den neuen Spielplatz ist ein Kletterturm mit Hängebrücke geplant, der im Sandkasten stehen soll und neben Aussichtsplattformen auch diverse Möglichkeiten hat, Sand zu fördern. Zusätzlich erweitert eine breite Rutsche, auf der nebeneinander gerutscht werden kann, den Spielplatz. Ängstliche Kinder oder Kinder mit schwerer Behinderung haben so die Möglichkeit mit einer Begleitung zu rutschen.

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Wenn Sie den FUD und die Frühförderstelle bei der Anschaffung der neuen Spielgeräte unterstützen möchten, freuen wir uns sehr über Ihre zweckgebundene Spende.

Die Kinder freuen sich schon jetzt darauf, den Garten der Lebenshilfe wieder ausgiebig nutzen zu können. Im Voraus bedanken sich schon einmal herzlich der FUD und die Frühförderstelle II in Giesing.

Werden Sie Spender – Betreff: Spielplatz

Sie können gerne unser Online-Spendenformular nutzen. Sie finden es hier auf unserer Online-Spenden-Seite >> http://www.lebenshilfemuenchen.de/ihre-hilfe-zaehlt-mitglieder-und-spenderservice/online-spenden/

Natürlich können Sie auch per Beleg oder Online-Banking eine Spende überweisen. Bitte verwenden Sie dafür die folgenden Angaben:

Lebenshilfe München /Spendenkonto
HypoVereinsbank München
IBAN: DE 90 700 202 705 800 557 005
SWIFT-BIC: HYVEDEMMXXX

Betreff: Spielplatz

Zuwendungsbestätigung für das Finanzamt

Spenden vermindern das zu versteuernde Einkommen. Die Lebenshilfe München ist durch Bescheid des Finanzamtes für Körperschaften in München als mildtätig anerkannt, so dass Privatpersonen bis zu zwanzig Prozent Ihres zu versteuernden Einkommens beim Finanzamt geltend machen können. Sie erhalten von uns automatisch eine Zuwendungsbestätigung ab einem Betrag von 100,00 €. Wir bitten in diesem Zusammenhang um die vollständige Anschrift.

Für Beträge bis 200,00 € genügen der quittierte Einzahlungsbeleg oder der Kontoauszug (§50 EStDV) zur Vorlage beim Finanzamt.

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