Das Journal L.I.E.S. zeigt Aspekte der Frühförderung

Die aktuelle L.I.E.S.-Heft: Lebenshilfe in Eigener Sache

Früh übt sich – so der Titel des L.I.E.S.- Heftes, in der es um Frühförderung geht. Interessant sind hier vor allem die Veränderungen, die das seit 1974 gesetzlich verankerte System im Laufe der Zeit erfahren hat.

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Während es früher allein um heilpädagogische Maßnahmen für Kinder ging, die eine Behinderung hatten oder die von Behinderung bedroht waren, ist daraus inzwischen eine interdisziplinär besetzte Stelle geworden, die sich zunehmend auch mit sozialpädagogischen Fragen rund um die Familien befasst. Ein besonderer Aspekt innerhalb des Frühförderangebots ist die Sprachentwicklung bzw. -anbahnung bei Kindern. Wir stellen deshalb hier die Sprachtherapie-Methode nach PD Dr. Zvi Penner vor, sowie den persönlichen Erfahrungsbericht einer Mutter, die Gebärden unterstützte Kommunikation (GuK) für ihre Tochter als ideale Sprachanbahnung erlebt hat. Für Eltern jüngerer Kinder mit Behinderung zeigt der unser LIES-Text „Therapieplatz Küche“ wie sich Förderung in den Alltag einbeziehen lässt.  

Eltern in der Frühförderung

Welche Rolle Frühförderung für die Eltern spielt, wird anschaulich und nachvollziehbar, wenn man den Artikel „Mein Leben mit Elli“ liest. Hier schildert die Mutter die ersten Jahre mit ihrer Tochter, die mit dem Prader-Willi-Syndrom geboren wurde. Sie erlebte die Therapien in den ersten schweren Jahren als hilfreich, aber auch als anstrengend.

Im Magazin werfen wir dieses Mal einen Blick nach Burkina Faso. Hier begleitet Handicap International das Projekt „Inklusive Bildung“, das dafür sorgt, dass Kinder mit Behinderung Regelschulen besuchen können.

Berührend auch der Beitrag von Janina Weipert. Als Schwester eines jungen Mannes, der an einer schweren Form von Autismus leidet, schreibt sie über ihr Verhältnis zum nicht sprechenden Bruder und hat ihm sogar einen Liedtext mit dem Titel „Stille“ gewidmet.

Werte und Mindestlohn

„Was ist wirklich etwas wert“ – dieser Frage ging die Hamburger Künstlergruppe LIGNA mit einer Gruppe von Senioren und Menschen mit Behinderung nach. Dennis Seidel, einer der Teilnehmer, schrieb für unser L.I.E.S.-Heft einen Beitrag über dieses spannende Projekt.

Auch wenn immer mal andere Aussagen zu hören oder zu lesen waren: Das neue Mindestlohngesetz bezieht sich eben nicht auf den Arbeitsbereich einer Werkstatt für behinderte Menschen, diese Tatsache klärt ein gut verständlicher Beitrag in unserer Rubrik Rechtsdienst.

Darüber hinaus haben wir – wie in jedem L.I.E.S. – auch in dieser Ausgabe wieder eine bunte Vielfalt an Buchtipps sowie an Informationen & Terminen zusammengestellt, die für Sie interessant und nützlich sein könnten.

Lesen Sie auch unseren Beitrag:
https://lebenshilfemuenchen.wordpress.com/2015/05/15/eine-fruehe-foerderung-des-kindes/

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