Lebenshilfe München im BMW-Werk

bmwweltEs ist ganz klar: BMW gehört zu München. Das markante Firmengebäude in direkter Nähe zum Olymiagelände, der BMW-Turm, auch bekannt als „Vierzylinder“, zählt seit 1972 zum Wahrzeichen moderner Architektur in der bayerischen Landeshauptstadt. Hinter dem Vierzylinder und der futuristisch wirkenden BMW-Welt mit Ausstellungs-, Auslieferungs-, Erlebnis-, Museums- und Eventstätte, verbergen sich noch 12 große Fabrikhallen. Das BMW Werk im Münchner Norden ist das Stammwerk der BMW Group. Rund 9.000 Mitarbeiter aus über 50 Nationen arbeiten an diesem Standort, davon etwa 700 Auszubildende.  

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Die OBA (Offenen Dienste) von der Lebenshilfe München hatte jetzt gleich zweimal Gelegenheit, das Werk zu besichtigen. Eine Gruppe Kinder und Jugendlicher besuchte das Werk im Rahmen des Ferienprogramms und Erwachsene des FUD (Familienunterstützender Dienst) und der OBA nahmen im Rahmen des Freizeit- und Bildungsprogrammes an einer Führung teil. Das BMW-Werk ist in das weltweite Produktionsnetzwerk eingebunden. Täglich entstehen hier über 900 Automobile und bis zu 1.400 Motoren. Stellvertretend für alle internationalen Produktionsstandorte gewährt das Stammwerk hautnah Einblicke in modernsten Automobilbau.

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Die Besucher der OBA staunten dann auch, wie alles so reibungslos ineinander greift. Harry Zipf, Leiter der Offenen Dienste bei der Lebenshilfe München, war mit dabei. „Es war für alle ein Erlebnis vom ersten Moment an. Tatsächlich verrichten über weite Strecken ‚Roboter‘ entlang der Fließbänder die Arbeit. Das ist wirklich höchste Präzision, wie eins in das andere greift, die einzelnen Arbeitsschritte letztlich ein Ganzes schaffen.“ Alle Produktionsbereiche, vom Presswerk bis zur Montage, werden ‚durchlaufen‘ und die Gruppen waren jeweils rund zwei Stunden unterwegs.

Spannend war, wie gleichzeitig für verschiedene Autos produziert oder parallel zueinander in verschiedenen Farben lackiert wird. Den krönenden Abschluss bildete die ‚Hochzeit‘, wenn Gehäuse, Motor, Getriebe und Räder zusammenfinden. „Ich würde die Führung jederzeit wieder machen, auch mit Freunden“, zeigt sich Harry Zipf auch Tage danach noch begeistert. Die Aktion hatte der stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes, Ulrich Scharnagl, ermöglicht. Die Kosten für die Führungen übernahm BMW.

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