Inklusion heißt den Schwachen zu helfen

Familie Hönninger fördert seit 18 Jahren die Lebenshilfe München

Seit fast 18 Jahren unterstützen Ruth und Ulrich Hönninger aktiv die Lebenshilfe München. Dabei war ihre Begegnung mit dem Elternverein eher zufällig im Rahmen eines Kaffeekränzchen bei Frau Franz. Sie sprach über die Arbeit ihres Mannes bei der Lebenshilfe und lud ihre Gäste spontan ein, sich der Lebenshilfe als förderndes Mitglied anzuschließen.

Seitdem haben sie viele der Mitgliederversammlungen besucht und fast alle Einrichtungen kennengelernt. „Wir möchten uns immer gerne selber ein Bild machen. Hier vor Ort geht das ja sehr gut – und was wir gesehen haben, hat uns beeindruckt.“ Sie sind seit vielen Jahren überzeugt von der Integrität der Lebenshilfe München, haben dort Kontakte geknüpft und viele Menschen kennengelernt. Ob privat oder über die Firma, sie helfen gerne. Bei den vielen Projekten und Einrichtungen der Lebenshilfe München ist man auf Spenden angewiesen.   

Nicht alle Kosten sind gedeckt
Auf Spenden angewiesen

Die „Betriebskosten“, von den Gebäuden bis zum Personal und der unmittelbaren Dienstleistung werden zwar grundsätzlich vom Bezirk getragen, doch darüber hinaus gehende Investitionen nicht oder nicht ausreichend. Geschäftsführer Peter Puhlmann nennt Beispiele:

„Etwa für Kosten unseres Fuhrparks, für die Erneuerung der Möbelausstattung unserer Gemeinschafts- und Therapieräume oder der Küchen. Die Anschaffung von Hilfsmitteln und die Teilhabe an Festen und kulturellen Veranstaltungen. Kleinere Posten, doch für unsere Bewohner unmittelbare und wichtige sind z.B. Unterhaltungstechnik, Freizeitmaßnahmen sowie die Erfüllung von individuellen Wünschen. Das sind ‚Investitionen‘, die durch keine Leistungsvereinbarungen abgedeckt sind und nur durch Spenden möglich werden.“

Wandel hin zur Nächstenliebe

Mit den Jahren ist das weite Feld der Inklusion für Ruth und Ulrich Hönninger greifbarer geworden. Sie erleben die Defizite im Alltag immer häufiger und direkter. „Unsere Welt, der Umgang miteinander, die Begegnung von Jung und Alt, ist von einer zunehmenden Kälte geprägt. Wir wünschen uns hier einen Wandel hin zu mehr Menschlichkeit. Das ist im Kern ein Anliegen der Inklusion. Den Schwachen mitnehmen und nicht ausgrenzen.“

Die Lebenshilfe München sorgt mit viel Aufwand, Hingabe und Liebe für das Wohl des geistig behinderten und/oder mehrfach behinderten Menschen. Das eigene Können und Vermögen wird gezielt gefördert und verstärkt. Dabei betreut die Lebenshilfe München heute Neugeborene und deren Eltern ebenso, wie jene wachsende Zahl, die das Rentenalter erreicht haben.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.