Abschied von Wolfgang Franz

Am 9. September wurde in der Geschäftsstelle der Lebenshilfe München der Abschied vom ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Franz gefeiert. Insgesamt 19 Jahre lang hatte er sich für die Lebenshilfe engagiert. Zunächst mehr als 13 Jahre lang als Geschäftsführer, danach war er in der Stiftung Lebenshilfe München tätig und zuletzt drei Jahre lang Vorsitzender des Vorstandes.

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Johanna Rumschöttel, seine Nachfolgerin im Amt der Vorstandsvorsitzenden, begrüßte die zahlreichen Gäste. Darunter Josef Mederer, Präsident des Bayerischen Bezirketags und Bezirkstagspräsident von Oberbayern, Dr. Gertraud Burkert, Bürgermeisterin a.D. der Stadt München und Ehrenbürgerin der Stadt, Klaus Ringleb, Direktor und Niederlassungsleiter „Public Sector“ der HypoVereinsbank und Josef Weinhuber als Vertreter des Vorstands des Landesverbandes der Lebenshilfe Bayern.

In einer launigen Rede verabschiedete sich Inge Oberst, stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes, im Namen des Vereins vom „Lebenshilfe-Mann“ Wolfgang Franz. Sein Motto sei immer gewesen „wo Lebenshilfe drauf steht, muss auch Lebenshilfe drin sein“ und daran habe er sich all die Jahre lang gehalten. Sie dankte ihm, dass er sich in einer schwierigen Zeit bereit erklärt hatte, den Vorsitz des Vorstandes zu übernehmen und wünschte ihm für die Zukunft ein wenig mehr Ruhe und viel Zeit, zusammen mit seiner Frau.

Besonders großen Wert legte Wolfgang Franz immer auf den Kontakt mit den Menschen mit Behinderung. Er begegnete ihnen mit Respekt, Wohlwollen und Interesse an ihrem Leben. Diese Haltung brachte ihm immer die große Zuneigung der Menschen mit Behinderung ein, was sich eindrucksvoll in den Reden mehrerer Gäste wiederspiegelte, die es sich nicht nehmen ließen „den besten Chef“ , den „lieben Franz“ mit herzlichen Worten zu ehren.

Bezirkstagspräsident Josef Mederer schilderte in seiner Ansprache Wolfgang Franz als einen Mann, der sich immer vehement für die Belange der Lebenshilfe eingesetzt habe. Inzwischen sei aus ihrer Bekanntschaft fast eine Freundschaft geworden.

Andreas Jehn, Geschäftsführer der Lebenshilfe Werkstatt GmbH, hob hervor, dass sich Wolfgang Franz immer für die Gemeinsamkeit von Werkstatt und Verein eingesetzt habe. Und als Zeichen der Verbundenheit schenkte er ihm eine Schale mit einer großen Kerze aus der neuen Kerzenwerkstatt. Musikalisch umrahmt wurde die Feier mit dem Akkordeonspiel von Andreas Maisenberger und für köstliche Häppchen sorgten die Mitarbeiter des Café Plinganser.

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