25 Jahre Familien-unterstützender-Dienst der Lebenshilfe

Siehe auch Bericht vom 12. Juli: link
Am 26. Juli feiert der FUD sein 25-Jähriges

Seit 2008 wird die regionale OBA (Offene Behindertenarbeit) vom Bezirk Oberbayern finanziert. Zu ihr zählt auch der Familienunterstützende Dienst (FUD) der Lebenshilfe München. Bezirkstagspräsident Josef Mederer bezeichnet die OBA als das „Herzstück der ambulanten Eingliederungshilfe“. In Bayern flossen 2012 etwa 18 Millionen Euro in die 180 Dienste der OBA. „Sie steht damit auf einem soliden Fundament und ist ein unverzichtbarer Baustein im Inklusionsprozess, der für das Gemeinwesen so wichtig ist,“ bekräftigt Josef Mederer.

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Im großen Kinderzelt auf dem Tollwood-Gelände zeigte sich der FUD einem großen Publikum

Die Einführung eines Familien-Entlastenden-Dienstes bei der Lebenshilfe München war an hohe Erwartungen gebunden.     Der Bedarf nach Entlastung von pflegenden Eltern war groß. Bei der Pflege ihrer Kinder mit Behinderung waren sie ständig gefordert, Tag und Nacht. Eine zumindest stundenweise ambulante Betreuung an ein bis zwei Tagen in der Woche bot den nötigen Freiraum. Es war der Verdienst der damaligen Vorsitzenden der Lebenshilfe München, Gerlinde Engelmann, und ihrer Mitarbeiterin, der Heilpädagogin Hildegard Kühn, die den FED aufbaute und die ersten Jahre leitete. 2006 wurde der FED zum FUD umbenannt. An seiner Aufgabenstellung änderte sich aber nichts.

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Das große Kinderzelt, die Arche und der Fernsehturm als Kulisse

Harry Zipf, Leiter der Offenen Dienste bei der Lebenshilfe München – und seit 2008 Leitung des FUD – sieht mit der Einführung der Pflegeversicherung (1995) einen weiteren Wendepunkt in der Sozial- und Behindertenarbeit in Deutschland. „Von 1989 bis 1995 waren es lange sechs Jahre. Doch letztlich ist auch durch das Engagement der Lebenshilfe München viel auf den Weg gebracht worden.“ Und der Bedarf steigt weiter. Leistete der FUD 1999 noch 9000 Betreuungs-Stunden jährlich, sind es heute fast 50.000 Betreuungs-Stunden, mit denen Familien und ihre Kinder mit Behinderung zuhause unterstützt werden.

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Basteln, kreativ sein und anregende Gespräche

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Die Eltern rasten, die Kinder toben

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