25 Jahre Familienunterstüzender Dienst der Lebenshilfe München

Eltern und Kindern auch zuhause Hilfe geben
Der Familienentlastende Dienst (FeD) wird zum Familienunterstützenden Dienst (FuD)

Viele Kinder der vom FuD – Familienunterstützender Dienst der Lebenshilfe München – betreute Familien sind heute längst erwachsen. Viele arbeiten in den Lebenshilfe-Werkstätten, einige in (meist) sozialen Einrichtungen, andere wechselten in das Betreute Wohnen. Heute aber werden mehr Familien denn je in der 25-jährigen Geschichte des FuD zuhause besucht und betreut. 2006 hat man sich bei der Lebenshilfe München durchgerungen, den Familienentlastenden Dienst (FeD) zum Familienunterstützenden Dienst (FuD) umzubenennen.

Peter Puhlmann und Harry Zipf im Gespräch. Foto: Gerd Spranger

Peter Puhlmann und Harry Zipf im Gespräch.
Foto: Gerd Spranger

Für das 25jährige Jubiläum hat die Lebenshilfe München mit der Tollwood GmbH einen prominenten Partner gewählt. Die Presse überschlägt sich mit Lob für diese Kultureinrichtung in München und 2013 wurde ihr zum 25-jährigen Bestehen der „Kulturpreis 2013 der Bayerischen Landesstiftung“ verliehen. Auch sonst fehlt es an Auszeichnungen nicht, ob im Kultur- oder Umweltbereich. Termin für die Jubiläumsveranstaltung ist der 26. Juli von 12 bis 19 Uhr.

Der Aktionstag zum 25-jährigen Bestehen des FuD auf dem Tollwood-Gelände (Olympiapark-Süd) widmet sich ganz dem Thema Inklusion. Leiter des FuD, Harry Zipf: „Wir haben uns ganz bewusst für Tollwood entschieden und hoffen so auch auf intensive Begegnungen und Austausch zwischen Menschen mit und ohne Behinderung.“ Ein Anliegen, das jüngst auch Verena Bentele, die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, bekräftigte und hinterfragte: „Wie kann der Umgang zwischen Menschen mit und ohne Behinderung normaler werden?“

Peter Puhlmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe München:

„Die Lebenshilfe München verfügt heute über eine breite und gewachsene Struktur. Sie entwickelte sich ‚Hand in Hand‘ mit der Gesetzgebung und wir konnten viele Impulse geben. So wurden z.B. die Weichen für einen bezahlten, familienunterstützenden Dienst erst in den 80-er Jahren gestellt. Hier helfen wir direkt zuhause im privaten Umfeld, wie etwa auch mit unserer Frühförderung (link) oder – ähnlich wie beim FuD – durch unseren Ambulanten Dienst. In der Offenen Behindertenarbeit (OBA) hingegen gestalten, koordinieren und vermitteln wir Bildungs- und Freizeitangebote. Bei allen Aktivitäten der Lebenshilfe München ist die Inklusion ein zentrales Anliegen. So freuen wir uns schon auf unseren Aktionstag auf dem Tollwood-Gelände. Wir stehen damit einmal mehr mitten in der Gesellschaft.“

„Als Kulturfestival versteht Tollwood sich als Ort der Toleranz und des gegenseitigen Respekts. Auf dem Festival möchten wir Menschen miteinander verbinden und ein Ort sein, an dem sich jeder aufgehoben fühlt. Wir gratulieren dem FUD der Lebenshilfe zum 25-jährigen Jubiläum und freuen uns auf diese wichtige gesellschaftliche Veranstaltung auf dem Festivalgelände“, betont Pressesprecherin Christiane Stenzel.

Also: Vormerken – 26. Juli von 12 bis 19 Uhr auf dem Tollwood-Gelände (Olympiapark-Süd).

Weitere Informationen zu den ‚Offenen Diensten‘ finden Sie unter:

http://www.bezirk-oberbayern.de/media/custom/379_4766_1.PDF?1392903842

3 Kommentare zu “25 Jahre Familienunterstüzender Dienst der Lebenshilfe München

  1. Pingback: 40 Jahre OBA – Gott sei Dank | Lebenshilfe München

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