Lebenshilfe München: Eltern unterschätzen die sozialen Medien

September-Kurs der Lebenshilfe München:
Eltern unterschätzen die sozialen Medien

Der Kurs „Mein Platz im Internet“ von der OBA der Lebenshilfe München, war bereits für den Sommer geplant. Untertitel: „Chancen und Risiken sozialer Netzwerke“. Vor allem Mädchen sind gefährdet.

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Das Angebot wendet sich an alle Jugendlichen, egal ob mit oder ohne Behinderung. „Viele Eltern von Jugendlichen mit Behinderung winken aber ab: mein Kind ist doch nicht im Netz unterwegs. Das aber ist ein Irrtum“, ist sich Monika Barbato von der Offenen Behindertenarbeit (OBA) der Lebenshilfe München sicher.   

Zum Pseudonym der sozialen Netzwerke ist ‚Facebook‘ geworden. Und das ist allgegenwärtig – ob am Laptop, iPhone oder Smartphone. Hier werden Kontakte gepflegt und aufgebaut. Kontakte zu haben heißt nicht allein zu sein. Es schafft Teilhabe und Netzwerke. Man ist immer und überall zu erreichen oder ist selbst aktiv.

Dabei nehmen die Jugendlichen „ihren Platz im Internet ein“, bauen eine eigene Identität und Community auf. „Positiv dabei ist“, so Barbato, „dass damit des Selbstbewusstsein und die Selbstsicherheit im realen Leben gestärkt werden.“

Harry Zipf, Leiter der Offenen Dienste der Lebenshilfe München: „Natürlich birgt das auch Gefahren. Die Jugendlichen können oft nicht abschätzen, was sich z.b. hinter einer ‚Freundschaftsanfrage‘ verbirgt. Es fehlt zudem die Erfahrung und das Feingefühl dafür, was lieber nicht veröffentlicht werden sollte.“

Der Kursbeginn ist jetzt für de September geplant und wendet sich an junge Frauen ab 14 Jahren. Vorgesehen sind acht Termine, jeweils am Montag in den Räumen von FEZI (Jugendzentrum am Wettersteinplatz), MitarbeiterInnen von ‚Mira‘ Mädchenbildung leiten den Kurs gemeinsam mit einer Referentin des Medienzentrums. Die Gruppe wird von der OBA begleitet.

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