Statements zum Protesttag

Den Artikel zum Europäischen Protesttag für die Gleichstellung
von Menschen mit Behinderung auf dem Münchner 
Marienplatz finden Sie h i e r !

Die kleine Auswahl an Zitaten sind eine Momentaufnahme. Sie bekräftigen aber sehr grundlegende Forderungen an die Politik. Bayern ist gefordert mehr für die Rechte von Menschen mit Behinderung zu tun. Das reicht vom Schulsystem bis hin zu geeigneten Wohnungen und dem ‚öffentlichen Raum‘.

Stimmen, Statements und Positionen zum Protesttag:

Nicole Lassal, Geschäftsführerin der
Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung
und chronischer Erkrankung und ihrer Angehörigen in Bayern e.V.

„Bereits 2009 haben wir es auf dem Marienplatz eingefordert und fragen heute: wo bleibt das Investitionsprogramm für die Barrierefreiheit?“

„Für Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung ist Barrierefreiheit die Voraussetzung für eine gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft und am öffentlichen Leben.“   

„Die Bedürfnisse für die Barrierefreiheit sind sehr unterschiedlich. Einige Beispiele: Barrierefreiheit bedeutet für Menschen mit Schwerhörigkeit das Vorliegen von Induktionsschleifen in öffentlichen Gebäuden, für Menschen mit Gehörlosigkeit optisch gut ausgestaltete und aktualisierte Informationssysteme und die Übersetzung durch Gebärdensprachdolmetscher, für Menschen mit Sehbehinderung taktile Orientierungshilfen oder Informationssystem im Audioformat, Menschen mit Mobilitäts-Einschränkungen benötigen Aufzüge, Rampen, mobile selbstbedienbare Einstiegshilfen an öffentlichen Verkehrsmitteln, Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen benötigen Informationen in leichter Sprache oder mit bildsprachlicher Unterstützung.“

„Überall: Horst Seehofer hat versprochen gesamt Bayern komplett barrierefrei zu gestalten, also auch im ländlichen Bereich, in allen öffentlichen Gebäuden, nicht nur in Rathäusern sondern auch in den Schulen, Theater, Bibliotheken, Universitäten, öffentlichen Plätzen usw.“

Irmgard Badura, Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung
für die Belange von Menschen mit Behinderung

„Ich zitiere Ministerpräsident Horst Seehofer in seiner Regierungserklärung im November 2013: Wir wollen Bayern im gesamten öffentlichen Raum und im ÖPNV bis zum Jahr 2023 komplett barrierefrei zu machen.“

„Auch von den Barrieren in unseren Köpfen war und ist vielfach (Gott sei Dank) die Rede. Barrierefreiheit muss von Anfang an mitgedacht werden.“

„An diejenigen, die diese Menschen unterstützen, werden besonders hohe Anforderungen gestellt. Sei es das Wissen über Kommunikationsmöglichkeiten und spezielle Pflegekenntnisse oder aber auch das Spüren von Bedürfnissen des behinderten Menschen, wenn diese Bedürfnisse nicht auf gängige Weise ausgedrückt werden können.“

„Oft wird das Augenmerk auf diejenigen Menschen mit Behinderung gelenkt, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten „fit“ und motiviert sind. Sie können ihre Forderungen lautstark zu Gehör bringen und ihren Bedarf formulieren. Selbstverständlich dürfen wir Menschen mit Behinderung niemals aufhören, das zu tun. Doch wir sollten auch an die Barrieren für diejenigen denken, die das leider nicht selbst oder nur unter sehr erschwerten Bedingungen tun können.“

„Denn auch, wenn ich das Motto: „Nichts über uns, ohne uns!“ ohne jede Einschränkung teile, ohne Angehörige und andere Verbündete, werden wir die Inklusion in unserer Gesellschaft nicht erreichen können.“

Lesen Sie dazu auch:

https://lebenshilfemuenchen.wordpress.com/2014/02/26/barbara-stamm-den-menschen-eine-stimme-geben/

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