Job und Familie mit der Lebenshilfe München

Monika Barbato ist neu im Team der OBA –
Eng mit der Lebenshilfe verbunden

(gsp) Die Lebenshilfe München ist ein gefragter Arbeitgeber, denn er ist flexibel genug, in weiten Bereichen der Lebensplanung seiner Mitarbeiter zu entsprechen. Jüngstes Beispiel dafür ist Monika Barbato (34). Die Sozialpädagogin und Mutter zweier Söhne ist seit zwei Monaten im Team der OBA (Offene Behindertenarbeit) in München und doch ist sie seit ihrer Jugend eng mit der Lebenshilfe verbunden.

moni

Nach ihrem Abitur hat sie ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Lebenshilfe geleistet und auch während ihres Studiums engagierte sie sich ehrenamtlich weiter. Im Ambulanten Dienst betreute sie eine Familie mit ihrer Tochter, zu der sie bis heute in Kontakt steht. So war es nach dem Studium für Monika Barbato keine Frage, wie es beruflich weitergehen sollte.   

Die gebürtige Münchnerin fand 2003 in der noch jungen OBA in Landshut eine Stelle. „Das war eine aufregende Zeit. Ich habe dort das Jugendprogramm aufgebaut und erste Erfahrungen gesammelt. Die Reisen mit den Jugendlichen waren auch für mich selbst sehr aufregend und spannend. Wir waren ein junges Team und so entwickelte sich schnell eine gute Eigendynamik.“

18 Monate von München nach Landshut

Vier Jahre lang war sie bei der OBA in Landshut, 18 Monate lang pendelte sie sogar täglich von München aus. Mit der Geburt des ersten Sohnes Emilio war damit aber erst einmal Schluss, sie wollte sich ihm ganz widmen. Der berufliche Wiedereinstieg ’scheiterte‘ zunächst an der Geburt des zweiten Sohnes Raffael. Auch ihm und der kleinen Familie widmete sie sich einige Jahre, bevor sie jetzt wieder halbtags arbeitet, natürlich bei der Lebenshilfe, diesmal sogar direkt in München.

Lebenshilfe ein Zuhause geworden

„Es gibt in meinem Beruf viele Angebote und es ist kein Problem eine Anstellung zu finden. Meine berufliche Heimat aber ist klar bei der Lebenshilfe. Ich mag diese Arbeit und weiß, dass ich hier viel Positives bewirken kann. Menschen mit Behinderung wachsen einem schnell ans Herz, sie sind offen und unkompliziert und das schätze ich an ihnen besonders. Glück ist keine Frage des IQ’s.“

Eltern fordern ihre Rechte

Nichts dem Glück überlassen wollen hingegen die Eltern in ihrer Sorge um ihre Kinder mit Behinderung. Die Sozialpädagogin spricht von einer neuen Elterngeneration. „Heute geht man mit der Behinderung viel selbstverständlicher um. Die Eltern sind gut informiert und wissen um ihre Rechte zum Wohl des Kindes. Sie sind auch bereit diese einzufordern, oft auch mit Unterstützung der Lebenshilfe. Immer wieder freue ich mich über die positive, lebensbejahende Einstellung von Eltern und Kindern. Das gibt viel Kraft.“

40 Jahre lang OBA in München

Die Offene Behindertenarbeit in München besteht seit über 40 Jahren und so sind in ihr heute alle Generationen eingebunden, von 20- bis 70-Plus. Alt und jung begegnen sich und für alle Altersgruppen gibt es spezielle Angebote. Dabei sind dem Team von drei hauptamtlichen Mitarbeitern natürlich Grenzen gesetzt. „Ohne unsere vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter wäre diese Arbeit gar nicht möglich“, bekennt Harry Zipf, Leiter der Offenen Dienste. Dazu zählen neben Urlaubsreisen auch regelmäßige „Clubabende“ und Ausflüge in und um München.

Medienkompetenz für Mädchen

Monika Barbato will eine neue Gruppe gründen. „Der selbstverständliche Umgang mit Smartphones und damit auch der ständige Internetzugang, eröffnet auch Menschen mit Behinderung gute Möglichkeiten. Es gilt sie gezielt zu nutzen.“ Sie möchte eine Gruppe gründen, die Mädchen mehr ‚Medienkompetenz‘ vermittelt. Dabei ist Monika auch schon in Kontakt mit einem Jugendzentrum.“ Wenn, dann wird es eine gemischte Gruppe sein in der eben auch Mädchen mit Behinderung ihren Platz haben. Inklusion eben, wie sie unter der jüngeren Generation doch selbstverständlich sein sollte.“

Neue Facebook-Seite

Ihre Nähe zu den modernen und heute längst alltäglichen Medien hat sie bereits mit einer eigenen Facebook-Seite für die OBA gezeigt. „Damit wollen wir die interne Kommunikation verbessern. Zwischen Ehrenamtlichen, Praktikanten, Hauptamtlichen und natürlich auch hin zu den betreuten Familien.“ Neugierig geworden? – Dann klingt Euch auf Facebook ein:

https://www.facebook.com/pages/Freizeit-und-Bildung-Lebenshilfe-M

 

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