Begegnung mit der Lebenshilfe München im Förderzentrum Unterhaching

Die Schulvorbereitende Einrichtung
und die Heilpädagogischen Tagesstätten
stellen sich täglich vielen Herausforderungen

Zum dritten Mal luden die Einrichtungen der Kinder und Jugend GmbH der Lebenshilfe München in Unterhaching zu einem Neujahrsempfang ins Förderzentrum ein. In den dort angegliederten Heilpädagogischen Tagesstätten (HTP) der Lebenshilfe München werden Kinder und Jugendliche mit Lernschwächen sowie mit geistiger und mehrfacher Behinderung betreut und gezielt gefördert.

In den HPTs arbeiten in der Regel drei Betreuer in Gruppen mit jeweils 7-9 Kindern und Jugendlichen. Darüber hinaus wird jedes Kind vom Fachdienst betreut. Im Fachdienst wirken Therapeuten und Pädagogen aus den Bereichen Heilpädagogik, Psychologie, Ergotherapie, Logopädie, Motopädie, Physiotherapie und Kunsttherapie zusammen.

uhachaa_01014

Peter Puhlmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe München, begrüßte Landrätin Johanna Rumschöttel, Bürgermeister, Gemeinderäte, Vertreter des Bezirks und der Schule sowie das Team aus Pädagogen, Betreuer und Mitarbeiter zum Neujahresempfang. „Das Jahr 2013 ist eines mit personellen Änderungen gewesen, so Puhlmann. „An der Spitze der Lebenshilfe-Einrichtungen in Unterhaching stehen jetzt mit Ilse Hoffmann, Christiane Keim und Sabine Refle ein neues, junges Team. Fit, um auch die anstehenden baulichen Veränderungen – mit den damit verbundenen Umwälzungen für den laufenden Betrieb – in den Jahren 2014 und 2015 meistern zu können.“

uhachbb_01014

Auch Einrichtungsleiterin Ilse Hoffmann zeigte sich optimistisch. „Von Albert Einstein soll das Zitat stammen, ‚erst die Einstellung, Dinge anders zu tun, provoziert neue Lösungen‘. Und im vergangenen Jahr haben wir bereits eine Menge davon umsetzen können,“ freut sich Hoffmann. Allerdings bereite der Fachkräftemangel Sorge. „Wir brauchen gut ausgebildete Kräfte mit pädagogischem Feingefühl. Erziehung an sich ist schon eine anspruchsvolle Aufgabe, die Arbeit mit jungen Menschen mit geistig und/oder körperlicher Behinderung verlangt nochmal mehr ab.“ Sie dankte den Vertretern von Behörden und öffentlichen Einrichtungen für die gute Zusammenarbeit, und appellierte speziell an die Gemeinderäte: „Inklusion muss nicht erfunden werden, sie kann ganz konkret hier stattfinden, z.B. mit anderen Horten oder Jugendprojekten der Gemeinde.“

uhachcc_01014

Geschäftsführer Peter Puhlmann nützte die Gelegenheit den 70 Gästen gleich den neuen Film der Lebenshilfe München zu präsentieren. Es geht um das große Thema „Glück“. Bericht dazu folgt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.