Allen 15 Einrichtungen der Lebenshilfe München gerecht werden

Der Technische Dienst ist vielfach gefordert

Mit zunehmender Zahl an Einrichtungen und Diensten hat die Lebenshilfe München im Jahr 2000 für die Wartung der Gebäude, Grünflächen und Parks einen eigenen Technischen Dienst eingerichtet. Seine Tätigkeit umfasst heute, 13 Jahre später, sämtliche Hausmeisterdienste und viele Leistungen einer professionellen Hausverwaltung.

Hofbauer Technischer Dienst

Die Abteilung wird von Hans-Peter Hofbauer, der seit 30 Jahren für die Lebenshilfe München tätig ist, geleitet. Er wird dabei im Büro von seiner Frau Dagmar unterstützt. Auch sie ist seit 1983 für die Lebenshilfe tätig. Das Team wird ergänzt durch zwei mobile Hausmeister, Andreas Adam und Michael Eichner, sowie Franz Dian, der als Teilzeithausmeister in der St.-Quirin-Straße eingesetzt ist. Die Wohnstätten Putzbrunn I und II betreuen stundenweise Mitarbeiter einer Facility Management Firma.  

Heute betreut der Technische Dienst (TD) 15 Einrichtungen innerhalb der Lebenshilfe München, die an ganz unterschiedlichen Standorten in der Stadt und im Landkreis München angesiedelt sind. Doch ist nicht nur die Zahl der Einrichtungen gewachsen, sondern auch das Tätigkeitsfeld, was vor allem im Winter schnell zu Engpässen führt, denn von November bis März ist Dienstbereitschaft. Fällt Schnee, bildet sich Glätte, muss der TD möglichst schnell und früh vor Ort sein. Wenn die Busse morgens zwischen 7 und 8 Uhr anfahren und die Bewohner mit Behinderung, oft auch mit Rollstuhl, abholen, muss alles ‚trocken sein‘, Zufahrten und Wege geräumt. Der Tag beginnt dann schon um 5.30 Uhr und bei heftigem Schneefall geht’s bis in die Nacht hinein durch. Dabei legt das Team täglich über 100 Kilometer im Stadtgebiet von München zurück, bei Schnee, Kälte, Eis und durch alle Staus hindurch.

 Kontrolle und Instandsetzung

Zu den Hausmeisterarbeiten zählen neben den routinemäßigen Kontrollen der Gebäude- und Haustechnik auch Instandsetzungsarbeiten an Wasserhähnen, Toiletten, Abflüssen, Lüftungen, Türbeschlägen, Heizkörpern, Lampen und Fluchtwegbeleuchtungen. Dazu die Pflege der Außenanlagen nebst Wegen, Kellerabgänge und Terrassen. Die Mitarbeiter des Technischen Dienstes beschaffen die nötigen Materialien im Baumarkt und beim Fachhändler und warten die technischen Geräte wie Rasenmäher, Rasentrimmer, Laubsauger/-bläser, Kettensägen.

Selbst bei der Planung und Umsetzung von Umzügen und der Ausstattung von neuen Einrichtungen kommt der TD zum Einsatz. Er entsorgt Sperrmüll, erledigt Transportfahrten bis hin zum Versand des L.I.E.S.-Heftes, führt Auf- und Abbauten für Ausstellungen und Veranstaltungen außerhalb von Einrichtungen der Lebenshilfe durch. Des weiteren überwacht der TD Arbeiten von Fremdfirmen und arbeitet diesen zu, um Kosten für zusätzliche Mitarbeiter der Handwerksfirmen zu sparen. Um Einsparung von Kosten ist man ebenso bei Bestellung und Auslieferung der größeren Haushaltsgeräte bemüht, wie Waschmaschinen, Trockner, Kühlschränke sowie Büromobiliar. Auch die Entsorgung der Altgeräte übernimmt der TD.

Ausschreibungen, Angebote und Kontrolle

Hofbauer Technischer Dienst

Hans Peter Hofbauer holt bei Umbauten und Renovierungen die Angebote ein, überwacht die Arbeiten und kontrolliert die Rechnungsstellung. Seit Jahren ist er intensiv mit Brandschutzauflagen durch die Branddirektion beschäftigt, sowie der Koordination und Überwachung der vom Referat für Gesundheit und Umwelt jährlich geforderten Untersuchungen des Trinkwassers. Zum Service zählt ebenso die vorgeschriebene regelmäßige Wartung von Aufzugsanlagen, Brandmeldeanlagen, Fluchtwegtüren etc., deren regelmäßige Durchführung vom Technischen Dienst überwacht wird.

Betreuung des Fuhrparkes

Dagmar Hofbauer kümmert sich um den Fuhrpark der Lebenshilfe München, der aus 35 Leasingfahrzeugen besteht. Sie holt vor Ende der Leasingzeit neue Angebote ein, kümmert sich um die Verträge und Bestellung, um die Auslieferung der Neufahrzeuge und Rückgabe der auslaufenden Fahrzeuge. Sie ist die Verbindungsstelle zwischen Autohaus, Leasinggesellschaft und Einrichtungen. Damit ist sie auch Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Fahrzeuge (Kundendienst, Schadensfälle usw.).

Das tägliche Geschäft

Das tägliche Geschäft in der direkten Kommunikation mit den Einrichtungen bleibt dabei nicht außen vor. Arbeitsaufträge, die meist per Fax oder E-mail im Büro des TD eingehen, werden nach Priorität und zeitlichen Möglichkeiten koordiniert, was meist Dagmar Hofbauer übernimmt. „Im Behindertenbereich wird es hier nie langweilig,“ erzählt Hofbauer. „Da stehen auf den Aufträgen z.B. aus den Angeln gerissene Türen, durch Sweatshirts oder Plastikbecher verstopfte Toiletten, mit ungeliebtem Essen verstopfte Waschbeckenabflüsse, zerborstene Glasscheiben in Zimmertüren, abgerissene Wasserhähne, und, und, und.“

Die Kommunikation ist dabei nicht immer störungsfrei. „Erwartungen und Möglichkeiten liegen öfters auseinander, denn die Arbeit des Technischen Dienstes wird in ihrer Komplexität unterschätzt“, ist sich Hans Peter Hofbauer sicher. „Wir können oft nicht sofort, auf die Stunde, vor Ort sein. Wir müssen Prioritäten setzen. Und es ist eine Sache, wenn zum Beispiel eine Tür klemmt, irgendwo die Heizung ausfällt, eine von drei Toiletten verstopft ist oder wir uns um vereiste Wege kümmern müssen, bei denen akute Unfallgefahr besteht.“

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