Lebenshilfe München: Programm auch während der Ferien

-   F U D  Familien-Unterstützender-Dienst   -

Tolle Veranstaltungen und große Nachfrage

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Ferien sind lang, für Eltern sehr lang, und wenn der Nachwuchs noch Betreuung braucht, sind sie zu lang. Darum bietet die Lebenshilfe München seit 1999 eine Ferienbetreuung für Kinder und Jugendliche mit Behinderung an. Das Angebot hat sich mittlerweile rumgesprochen. Auch 2013 war in den fünf Ferienwochen im August und September wieder viel geboten.   

Ob Ausflüge in das Legoland, ein Aktionstag bei Kiddi-Car, Spaß auf der Sommerrodelbahn, ein Nachmittag im Kino oder auf dem Spielplatz. Die kleinen Gruppen mit jeweils zehn Kindern und Jugendlichen mit Behinderung, im Alter von drei bis 18 Jahren, sind dabei immer von einem erfahrenen Pädagogen und drei bis vier Betreuern umsorgt.

Das Angebot kann durch Leistungen der Pflegekasse finanziert werden, so dass die Eltern lediglich für Eintritte und Verpflegung aufkommen. Die besuchten Einrichtungen sind dabei meistens sehr entgegenkommend, wie der Leiter des Familienunterstützenden Dienstes (FUD) der Lebenshilfe München, Harry Zipf, bestätigt: „Ob die eigene Brotzeit, ermäßigte Eintritte oder der kostenlose Einlass für die Betreuer; meistens erfahren wir viel Unterstützung.“ Ein Ferienprogramm mit intensiver Betreuung und großem Einsatz unserer ehrenamtlichen Helfer.

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Froh ist man auch direkt in den Einrichtungen an der St.-Quirin-Straße (Giesing) und in Unterhaching über eigene Spielplätze und geschützte Bereiche zu verfügen. „Im Fachjargon ist so unverfänglich von „Menschen mit Weglauftendenz“ die Rede. Für die Betreuer wäre das außerhalb eines geschützten Bereiches eine Katastrophe. So aber lässt es sich gut kontrollieren“. Auch helfen Spenden der Lebenshilfe München immer wieder die Einrichtungen, auch die Spielplätze, zu erhalten und zu erneuern.

Die Eltern jedenfalls sind sehr dankbar für das Ferienprogramm. So können sie auch während der langen Ferien einige Stunden Zweisamkeit verbringen oder sich intensiver den anderen Familienmitgliedern, den „Geschwisterkindern“ widmen, sofern es die beruflichen Verpflichtungen zulassen.

Organisieren lassen sich die vielen Gruppen an den über 20 Aktionstagen längst nur noch mittels einer guten EDV. „Ein stetig wachsendes Angebot mit mehr Aktionstagen und Teilnehmer braucht eine gute Organisation, manchmal auch gute Nerven,“ erklärt Doris Reuter vom FUD. „Wir haben beides,“ fügt sie schmunzelnd an.

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