Die richtigen Strukturen für eine optimale Betreuung schaffen

Vor 40 Jahren erwarb der damals junge Elternverein „Lebenshilfe München“ die ersten Häuser zur Bildung von Wohngruppen. Die jungen aktiven Eltern wollten ihren Kindern ein möglichst selbständiges Leben in einem guten Umfeld mit begleitender Betreuung bieten. Damit war die Lebenshilfe ihrer Zeit weit voraus, und seitdem ist viel passiert. Die Wohneinrichtungen der Lebenshilfe München sind seit etwa zehn Jahren in eine eigene „Wohnen GmbH“ zusammengefasst und auch deren Strukturen haben sich inzwischen in mehrfacher Hinsicht geändert.

Das Anliegen aber ist das Gleiche geblieben, den Menschen mit geistiger Behinderung ein gutes Zuhause zu geben, sie zu fördern und zu unterstützen, wenngleich früher viel mehr das Beschützen, Bevormunden und Versorgen im Mittelpunkt stand. „Heute fordern wir von unseren Bewohner mehr Selbsttätigkeit, fördern verstärkter sowie gezielter und trauen ihnen damit auch mehr zu“, erklärt Paul Oberhofer, der die drei Wohngruppen der Lebenshilfe „München Stadt West“ leitet. Auch das ist Teil einer neueren, vor etwa fünf Jahren geschaffenen Struktur, mehrere Wohnstätten zusammen zu legen. Jetzt geht die Lebenshilfe München einen nächsten Schritt, indem sie mit der Einführung von ‚Gruppenleitungen‘ wieder mehr Verantwortung in die Einrichtungen selbst zurückgibt.

„Fördern und Fordern bleibt ein permanenter Prozess“

Sie leiten die drei Wohngruppen der Lebenshilfe München in München West: Lisseth Vila Castro (Hofbauernstraße), Paul Oberhofer (Teamleiter), Klaus Huber (Packenreiterstraße). Nicht auf dem Foto: Rainer Oudotte von der Wohngruppe in der Schmaedelstraße.

Der Bereichsleiter Wohnen, René Pfeifer, erklärt es so: „Es kann und sollte neben den Einrichtungsleitern jeweils für einzelne Gruppen einen Verantwortlichen geben. Damit laufen die Fäden viel engmaschiger zusammen. Der Einzelne aus der Gruppe hat auch immer gleich einen Ansprechpartner und muss nicht warten, bis ‚mal wer‘ für ihn Zeit findet. Dieser Prozess startet jetzt und die neuen Gruppenleiter sind in speziellen Schulungen auf diese Aufgabe vorbereitet worden.“

Es ist ein nötiger Schritt, denn auch von Seiten der Kostenträger steigen die Anforderungen und Vorgaben, etwa was die Dokumentation und die Förderplanung betrifft. „Täglich müssen wir während unserer Schicht wichtige Ereignisse und Veränderungen festhalten. Das hilft bei der Fortschreibung des Förderplans, aber auch gegenüber den Kollegen, die die nächste Schicht übernehmen. Bei zehn bis 15 zu Betreuenden pro Wohngruppe kommt allein dafür schon einige Zeit zusammen,“ erklärt Rainer Oudotte von der Wohngruppe Schmaedelstraße. „Auch das Alter unserer Bewohner erfordert mehr Zeit für Pflege“, ergänzt Klaus Huber, Gruppenleiter der Wohngruppe Packenreiterstraße. So ist es von großer Bedeutung, dass in jeder Wohngruppe ein Mitarbeiter vor Ort ist, der den Überblick behält.

Viele kleine Schritte führen zum Ergebnis

Gut sichtbar wird dies bei der gegenwärtig intensiv verfolgten Erstellung von Förderplänen. Im Förderplan sind zu jedem Bewohner individuell abgestimmte Maßnahmen festgehalten, die beschreiben, warum und wie die Bewohner in ihren Bedarfen unterstützt werden und was getan wird, um sie in ihren persönlichen Interessen z.B. hin zu mehr Teilhabe oder Selbständigkeit zu stärken. „Oft sind es viele kleine Schritte, in Summe aber dann ein merkbarer Fortschritt und ergebnisorientiert“, erklärt Paul Oberhofer.

„Die Durchlässigkeit der Einrichtungen macht den Unterschied“

Angestoßen wurde diese Entwicklung bereits zur Millenniumswende durch einen nachhaltigen Qualitätsmanagement-Prozess mit einer stärkeren Orientierung ’nach außen‘, der insbesondere seit vergangenem Jahr noch intensiver verfolgt wird. Durch gezielte Förderung wird Bewohnern zunehmend ermöglicht, sich in ihrer Selbständigkeit weiterzuentwickeln, mit dem Ziel nach Möglichkeit in eine weniger intensiv betreute Wohnform zu wechseln. Diese Förderung erfolgt in allen Wohngruppen, insbesondere jedoch in den beiden Wohntrainingsgruppen Kiem-Pauli-Weg und Berliner-Straße, die im speziellen auf ein selbständiges Wohnen im Rahmen des ‚Ambulant Betreuten Wohnens‘ vorbereiten. „Die Durchlässigkeit der Einrichtungen untereinander macht den Unterschied. Auch wir, als langjährige Pädagogen, Fachkräfte und Betreuer, müssen lernen, unseren Bewohnern mehr zuzutrauen. Sie bewältigen oft mehr Dinge des Alltags, als wir annehmen“, resümiert Paul Oberhofer.

Vom Bezugsbetreuer zum Gruppenleiter

Die neue Verantwortliche von der Hofbauernstraße, Lisseth Vila Castro, verweist bei den neuen Strukturen und Aufgaben auf noch einen ganz anderen Umstand. „Wir sind auf einmal vom ‚Kollegen‘, der sich als Bezugsbetreuer speziell um meist zwei bis drei Bewohner kümmert, zur ‚Gruppenleitung‘ geworden, die für alle Bewohner und die Geschicke des Teams verantwortlich ist. Damit ändert sich auch das Verhältnis untereinander und das braucht von beiden Seiten her noch etwas Gewöhnung.“ Alle drei neuen Gruppenleiter der Wohngruppen in der Schmaedel-, Packenreiter- und Hofbauernstraße aber zeigen sich optimistisch, auch wenn die Arbeit nicht weniger wird. Ihnen zur Seite stehen Paul Oberhofer als Einrichtungsleiter und Bereichsleiter René Pfeifer, die sich zusammen mit den drei Gruppenleitern des Wohnen Stadt West über die gelungene Umsetzung der neuen Struktur und über die gute Zusammenarbeit freuen.

Lesen Sie auch:

https://lebenshilfemuenchen.wordpress.com/2017/12/06/modernisierung-ist-ein-dynamischer-prozess/

DEMENZ: Themenabend der Lebenshilfe am 17. Mai

„Die Anmeldung läuft gut, wir haben nur noch wenige Plätze frei“, informiert Margret Meyer-Brauns von der Angehörigenberatung der Lebenshilfe München. Bei ihr gehen viele Anfragen speziell zu diesem Thema ein, denn eine beginnende Demenz ist nicht leicht erkennbar und zudem kann sie bei Menschen mit Behinderung auch von anderen Beeinträchtigungen ‚überlagert‘ werden.

Darum wird etwa eine umfassende Untersuchung (Diagnostik) gefordert. Es muss klar sein, ob es sich wirklich um eine vorliegende Demenz, eine Depression oder eine andere (innere) Erkrankung handelt. Sie stellen sich mit verändertem Verhalten und Auffälligkeiten dar, die der Laie auf Grund des Alters des Betreuten, vielleicht als Demenz deutet. In mehreren Fachvorträgen gehen PD. Dr. med. Johannes Levin, Dr. Sandra Loosli und Elisabeth Wlasich (Mag. Rer.nat) und Dr. Georg Nübling darauf ein.

Dem Alter gerecht werden

DEMENZ bedeutet mitunter auch eine Veränderung des Wohn- und Arbeitsumfeldes, um den besonderen Bedarfen von Menschen mit Behinderung nach der Diagnose Demenz gerecht zu werden. Dazu kann es nötig sein, eine ganztägige Betreuung (24 Stunden) in einer Gruppenstruktur mit einem erfahrenen Betreuerteam mit spezieller Ausbildung anbieten zu können. Dazu zählen etwa Angebote für eine sinnvolle und fördernde Tagesstruktur, oder auch ein altersgerechtes Wohnen mit Barrierefreiheit.

Bedarf aus Sicht der Angehörigen

Margret Meyer-Brauns weiß aus vielen Gesprächen, dass die Diagnose DEMENZ für Viele sehr bedrohlich wirkt. „Wie soll man damit umgehen, insbesondere wenn der/die Betroffene eine geistige Behinderung hat“, fragen sich viele Angehörige und Betreuer. „Ebenso erleben Einrichtungen der Behindertenhilfe die letzten Jahre einen starken Zuwachs an betagten Menschen mit Behinderung. Dank guter medizinischer Versorgung leben sie ihren Alltag in hoher Lebensqualität. Wie können wir Lebensqualität sichern wenn er dement wird? Diese Frage gilt es zu beantworten. Der Themenabend mit mehreren Vorträgen soll hierzu Möglichkeiten und Lösungsansätze aufzeigen“, erläutert Margret Meyer-Brauns.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie in unserem Artikel:
https://lebenshilfemuenchen.wordpress.com/2018/03/27/

Beginn der Veranstaltung ist
am 17. Mai um 18.30 Uhr
bei der Geschäftsstelle der Lebenshilfe München
in der St.-Quirin-Straße 13a
Ubahn: U1; Haltestelle St.-Quirin-Platz / Bus: 147/220 / Auto: Anfahrt über Traunsteiner Straße.

Anmeldung unter:

Telefon: 089 69347-130 oder Fax: 089 69347-132
E-Mail: veranstaltungen@lebenshilfe-muenchen.de
Den Flyer zum Themenabend finden sie hier: Demenz_flyer_2018

Der Protest muss weiter gehen!

Am 05. Mai ist der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Und der Protest muss weitergehen, wie Ulla Schmidt (MdB), Bundesvorsitzende der Lebenshilfe fordert. Aktuell etwa weigert sich das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bei Tausenden von jungen Menschen mit Behinderung die Grundsicherung von monatlich 461 Euro zu bezahlen. Dabei hätte sie wegen Erwerbsminderung eigentlich einen Anspruch darauf, ist sich die Lebenshilfe sicher.

Lesen sie auch unseren Artikel zum 05. Mai in München
und unsere Veranstaltung am 06. Mai

Aktuell wird vor den Sozialgerichten gestritten. Die Lebenshilfe fordert daher das Sozialministerium und den Bundestag auf, dieses Unrecht umgehend abzustellen. Dass die neue Bundesregierung die Prüfung des umstrittenen Paragrafen in den Koalitionsvertrag aufgenommen hat, sei zwar begrüßenswert, daure aber viel zu lange. Ulla Schmidt: „Die Menschen brauchen jetzt sofort ihr Geld!“

Lesen Sie den ganzen Beitrag im neuen Newsletter der Lebenshilfe.

Hier geht’s zum Artikel

Ein Sommerabend im April

Johanna Rumschöttel, Altlandrätiin und Vorsitzende des Vorstandes und ihre Stellvertreter aus dem Vorstand der Lebenshilfe München, Johannes Singhammer (Bundestagsvizepräsident a.D.), MdL Claudia Stamm und Dipl.-Ing. Hermann Zimmermann. Rechts im Bild der Geschäftsführer der Lebenshilfe München, Peter Puhlmann.

Es ist eine schöne Tradition, dass die OBA sich einmal im Jahr mit einer Einladung bei allen Helferinnen und Helfern bedankt. Diesmal wurde in der KunstWerkKüche gefeiert und weil 2018 ganz unter dem Motto „40 Jahre OBA“ steht, sollte es ein besonderes Fest werden. Auch die Partnerinnen und Partner waren eingeladen, denn auch sie machen es möglich, dass die Ehrenamtlichen so viel Zeit und so viele schöne Ideen in die OBA bringen können. Zusammen mit dem Vorstand, der Geschäftsführung und der LIES-Redaktion waren um die 90 Gäste der Einladung gefolgt.

Das Sommerwetter im April und die karibischen Klänge, die Helmuth Schulz am Kontrabass und sein Kollege Ron Cairo an der Gitarre erklingen ließen, haben den Abend perfekt gemacht. Es wurde gut gegessen und getrunken, viel gelacht und lange gefeiert. Das integrative ‚Deli‘ im neuen Werksviertel am Münchner Ostbahnhof ist eine erste gastronomische Adresse in Sachen Inklusion. Die erfahrene Wirtin Katharina Inselkammer hat hier ein integratives gastronomisches Projekt mit feiner kulinarischer Leistung aufgebaut. „Zusammen arbeiten und gemeinsam etwas schaffen“, ist ihr persönlicher Ansporn. Hier geht’s zum Deli: https://www.kunstwerkkueche.de/

 

Voten für die OBA der Lebenshilfe als „Werte-Botschafter“

Helfen Sie der OBA der Lebenshilfe München!
Geben Sie uns Ihre Stimme beim Wettbewerb
„Werte-Botschafter 2018“

80 Vereine und Initiativen kämpfen bis zum 30. April um 50.000 Euro Spendengelder des Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank München e.V. im Online-Voting. Die OBA der Lebenshilfe München geht mit ihrem Musikraum ins Rennen, braucht
noch weitere 3000 Euro für dessen Renovierung. Voten Sie mit,
geben Sie ihre Stimme der Lebenshilfe München.

Ein zweiter Spendentopf der Aktion ‚Werte-Botschafter‘ der Sparda Bank München über 50.000 Euro wird direkt über eine Jury vergeben. Die Jury spricht auch das letzte Wort beim Online-Voting, und wenn es gut läuft, wird jedes zweite Projekt mit Spenden gefördert werden.

Gemeinsame Projekte verbinden, schaffen Werte, und mit Musik inspirieren sie zusätzlich. Gerade für Menschen mit geistiger Behinderung ist Musik ein Mittel jenseits von Sprache ihre Emotionen ’nach außen zu tragen‘. Der Spaß steht im Vordergrund, die Behinderung tritt in den Hintergrund.

Die OBA der Lebenshilfe München hat deshalb sehr früh einen eigenen Musikraum (Bandproberaum) mit Schallschutz und ein wenig Technik eingerichtet. Hier trifft sich die neu gegründete OBA-Band „ the orchestra extrange“. Menschen mit und ohne Behinderung machen hier zusammen Musik. Das ist gelebte und hörbare Inklusion. Leider ist der Proberaum ziemlich marode, in ‚die Jahre gekommen‘ und muss dringend renoviert werden.

Die „Blue Delphin“ kann sich hören und sehen lassen! Foto: 2013/ Marienplatz München/ gsp

Ins Rennen um den 50.000 Euro Preis als Werte-Botschafter gehen Vereine und Initiativen aus den Bereichen Soziales, Umwelt und Tierschutz. Geben Sie der Lebenshilfe München ihre Stimme. Werden auch Sie ein Werte-Botschafter. Erzählen Sie ihren Freunden, der Familie vom Online-Voting – denn jede Stimme zählt! Teilen Sie mit Social-Media auf Facebook, Twitter, etc.

Voten Sie mit bis 30. April – Hier geht’s zum Voting:
https://www.werte-botschafter.de

Mitglieder der Jury sind:
Der bayerische Schauspieler Ferdinand Hofer, die Kabarettistin Christine Eixenberger, der Moderator Achim Bogdahn, die Geschäftsführerin des Münchner Klimaherbstes, Mona Fuchs, Dr. Barbara Nazarewska vom Münchner Merkur, Ralf Müller als Vorstandsmitglied der Sparda-Bank München eG und Christine Miedl, Direktorin der Unternehmenskommunikation der Sparda-Bank München eG.

Voten Sie für die OBA der Lebenshilfe München.
Hier geht’s direkt zur Teilnahme:

https://www.werte-botschafter.de/members/lebenshilfeoba/

Und wenn das Voten beim ersten Mal nicht gleich klappt, dann müssen Sie sich zuerst anmelden. Dazu die Email-Adresse eingeben, ihren Vor- und Nachnamen und ein persönliches Passwort.

Als Bestätigung ihrer Daten erhalten Sie eine Email mit einem Link. Mit einem Klick auf diesen Link kommen sie zur Anmeldung. Hier wieder ihren Namen bzw. Email eingeben und ihr Passwort.

Jetzt kann das Voten beginnen.

Von Anfang an gemeinsam

Seit 1992 ist der 5. Mai europaweit ein Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Auch in München nutzt man seit über 20 Jahren den 5. Mai, um zentral auf dem Marienplatz auf die besondere Situation von Menschen mit Behinderung aufmerksam zu machen (siehe Link). Die Lebenshilfe München inszeniert darüber hinaus in Kooperation mit anderen Einrichtungen aus der Jugend- und Behindertenarbeit am 06. Mai ein eigenes Event.

Am 06. Mai heißt es in der Jugendkirche (Rogatekirche) in der Bad-Schachener-Straße 28 gemeinsam #reden #essen # Musik hören. Michael Ruoff und Harry Zipf von den Offenen Diensten der Lebenshilfe München möchten mit dieser Aktion gezielt junge Menschen ansprechen. „In Anlehnung an die ‚Aktion Mensch‘ mit ihrem Slogen „Inklusion von Anfang an“ haben wir das Motto „Von Anfang an gemeinsam“ gewählt. Wenn Menschen in jungen Jahren eine Beziehung zu Menschen mit Behinderung haben, dann ist Inklusion für sie ein Stück Normalität.“

Die OBA der Lebenshilfe München sucht das Miteinander und damit die Inklusion von Menschen mit Behinderung – Zum Vergrößern auf das Bild klicken!

Mit Reden, Essen und Musik hören will man in kleinen Gruppen ‚am runden Tisch‘ die Kontakte vertiefen. Was verbindet die jungen Menschen, haben sie die gleichen Herausforderungen, Ziele und Wünsche? Wie begegnet man einander, hilft sich gegenseitig? Das kann am Besten in persönlichen Gesprächen ausgelotet werden und damit wächst auch das Verständnis und der gegenseitige Respekt.

Kooperationspartner der Lebenshilfe München sind: OBA (Offene Behindertenarbeit), Soz.Reha, Jugendkirche, BiB, Evangelische Jugend München und der Verein „Gemeinsam Leben lernen“.

Also vormerken (nicht vergessen)

JUGENDKIRCHE
„Von Anfang an gemeinsam“
Reden – Essen – Musik hören

Aktionstag:
06. Mai 2018 von
17.30 bis 19.30 Uhr

Adresse:
Bad-Schachener-Straße 28
81671 München
U-Bahn-Halt Innsbrucker Ring (U2 & U5)

 

Der lange Weg hin zu einem selbständigen Leben

Lebenshilfe München fördert Menschen
mit geistiger Behinderung und mit psychischer Beeinträchtigung

(gsp) Ein Sturm der Entrüstung ergeht durch die Medien aufgrund eines so genannten ‚Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetzes‘, das in Bayern aktuell im Landtag behandelt wurde. Es zeigt, wie sensibel das Thema ist, wie groß die Gefahr einer Stigmatisierung und wie schwierig es ist, Menschen mit psychischer Erkrankung wieder ‚ins Leben zurück zu führen‘.

Bei der Begleitung von Menschen sind Schulungen ein wichtiger Teil um Wissen zu vermitteln und zu vertiefen. Foto: Gerd Spranger

Eine der Organisationen in Bayern, die sich dieser Aufgabe stellt, ist die Lebenshilfe München. In erster Linie werden von dem Elternverein zwar Menschen mit geistiger Behinderung gefördert, betreut und begleitet, doch seit einigen Jahren auch Menschen mit psychischer Beeinträchtigung. Dabei nimmt das eigene, selbstbestimmte Leben eine zentrale Rolle ein, und so ist vor allem das begleitete Wohnen ein zentraler Bestandteil der Hilfe. Ein Erfolgsmodell ist etwa die Wohngemeinschaft in der Landsberger Straße (siehe Link). Menschen mit geistiger Behinderung sowie Menschen mit psychischer Beeinträchtigung sollen verstärkt an ein selbständiges Leben und Wohnen herangeführt werden. Die Lebenshilfe München hat dazu ein eigenes Konzept erarbeitet.

Mutig sein und sich was zutrauen

Im Vorwort zu dem Konzept eines ‚Wohntrainings‘ heißt es: „Beim Wohnen geht es nicht so sehr um die technischen Fähigkeiten, sondern um die Motivation, das Zutrauen der eigenen Fähigkeiten. Es geht auch darum, mutiger zu werden, sich etwas zu trauen.“

Als Schlüsselkompetenz soll die Fähigkeiten zur Übernahme von mehr Eigenverantwortung vermittelt werden. Das bedeutet, die Selbständigkeit zu fördern. Wichtiges Merkmal von Lebensqualität ist die eigene Kontrolle der Menschen über die Belange ihres täglichen Lebens. Die notwendigen Fertigkeiten werden im Alltag erworben, mit individuellen Lernangeboten. Dazu braucht es natürlich Gelegenheiten, und die gibt es für die Bewohner des ambulant betreuten Wohnens in ausreichendem Maße. Gemäß ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten erledigen sie selber mit Anleitung durch die Mitarbeiter der Lebenshilfe die anfallenden täglichen Arbeiten im Rahmen des Zusammenlebens in der Wohnstätte.

Das eigene Budget und der Einkauf

Dazu zählt etwa das selbständige Einkaufen der Lebensmittel für die gemeinsamen und persönlichen Mahlzeiten. Dafür hat die Lebenshilfe München jetzt für ihre Trainings-Wohngruppen ein eigenes Seminar abgehalten, damit der Einzelne auch die finanzielle Kontrolle über das eigene kleine Budget hat. Zu einem selbständigen Leben zählt natürlich auch das Zubereiten der Mahlzeiten, sowie das Eindecken und Abräumen des Tisches, die Lagerung der Lebensmittel und für das nötige Maß an Sauberkeit und Hygiene zu sorgen. Diese für die meisten Menschen so einfachen und selbstverständlichen Dinge müssen Menschen mit geistiger Behinderung, oft auch Menschen mit psychischer Beeinträchtigung, erst erlernen. Nur so öffnet sich ihnen ein Weg hin zu einem selbständigen Leben.

Eine realistische Planung und Prioritäten

Eine der obersten Schlüsselkompetenzen ist sicher der Umgang mit Geld. Petra Loncar, stellvertretende Leiterin des Wohntrainings, bringt es auf den Punkt: „Selbst hoch intelligente Menschen haben häufig Probleme mit ihren Finanzen. Die Überschuldung privater Haushalte ist ein Thema mitten in der Gesellschaft.“

Kompetenz mit Geld beginnt etwa damit, die verschiedenen finanziellen Mittel zweckbestimmt auseinander zu halten und sie sachgerecht zu verwenden. Mitunter erfordert das eine realistische Planung und die Schaffung von Prioritäten. Von den Mitarbeitern der Lebenshilfe München fordert es viel an Geduld und Gespür, dieses Wissen in kleinen Schritten immer wieder zu vermitteln. Dazu zählen auch Absprachen zwischen Bewohnern, der rechtlichen Betreuerin und den MA, um einen Überblick über die Finanzlage zu erhalten, sie entsprechend begleiten zu können und Schulden zu vermeiden.

Filmtipp zum Wochenende

Unser Lebenshilfe Filmtipp der Woche

Ella Schön hat Asperger und damit Schwierigkeiten im sozialen Miteinander. Das wurde hervorragend und unterhaltsam von Annette Frier (Schauspielerin und Komikerin) im ersten Teil „Die Inselbegabung“ gespielt. Am Sonntag (20.15 Uhr / ZDF) folgt der zweite Teil, ‚Das Ding mit der Liebe‘.

Der Film befremdet auf eine positive Weise jene Menschen, die nie mit ‚Asperger‘ in Berührung kamen, was auch im Film  selbst eindrucksvoll zu sehen ist. Ella Schön stößt viele Menschen ‚vor den Kopf‘, denn Smaltalk, nette Gesten und Augenkontakt sind nicht ihre Sache. Freilich wird das Asperger-Syndrom mit Inselbegabung nur einer sehr kleinen Gruppe von Menschen mit Behinderung gerecht. Selbst unter jenen, die von Autismus betroffen sind. So kommt Ella Schön als intelligente Frau, die zudem ein Jura-Studium absolviert hat, natürlich gut weg, es ist ‚Herzkino‘ vom Feinsten – ein echter Lebenshilfe Filmtipp.

Er zeigt aber gleichzeitig sehr eindrucksvoll eine Sicht der Dinge, der Lebenswirklichkeit, die Menschen ohne Asperger Syndrom weitgehend verschlossen bleibt. Die Schauspielerin äußert sich selbst positiv kritisch dazu: „Wir versuchen unser Leben zu inszenieren, ein authentisches Bild abzugeben, mal hier ein Foto, hier ein Sätzchen und hier ein Lächeln. So entstehen bei uns auch viele Probleme, die wir mit Verabredungen haben. Bei Bella Schön ist das anders. Sie sagt einfach die Wahrheit, frei raus und klar und deutlich. Wenn man das Thema weiter denkt kann man sicher auch die Frage stellen was Lebensqualität letztlich ausmacht.“

Also, unser Filmtipp mit Annette Frier:

Ella Schön: Das Ding mit der Liebe
ZDF am 15. April um 20.15 Uhr

Der Link zur Serie:
https://www.zdf.de/filme/herzkino/ella-schoen—das-ding-mit-der-liebe-100.html

Menschen mit geistiger Behinderung leben Selbstständig

Disziplin im Führen eines Haushaltsbuches
Den Umgang mit Geld lernen

Ein weitgehend selbstbestimmtes Leben zu führen ist das Ziel vieler Menschen mit geistiger Behinderung. Für viele aber ist es eine hohe Herausforderung, an die sie bei der Lebenshilfe München schrittweise herangeführt werden. In der ersten Phase hat der Elternverein zwei von elf Wohneinrichtungen zu Trainingsgruppen für ein selbständiges Leben geformt. Die Bewohner verfügen über ihr eigenes abgeschlossenes Appartement oder Zimmer, versorgen ihren Haushalt selbst, kümmern sich um die Wäsche, um Frühstück, Abendessen und sollen jetzt auch verstärkt den Einkauf dafür übernehmen. Ganz allein gelassen aber sind sie nicht, denn am Wochenende wird gemeinsam gekocht und auch zu Abend gegessen. Unter der Woche sind sie berufstätig und für ein gutes Essen ist in den Kantinen der Lebenshilfe-Werkstätten bestens gesorgt.

Mit einem Seminar vermittelt die Lebenshilfe München mehr Kompetenz für eine selbstständiges Leben. Foto: Gerd Spranger

Ein eigenes Seminar hat jetzt mit einfachen Anleitungen das Führen eines eigenen Haushaltsbuches für den persönlichen Einkauf vertieft. Erich Wolf, vom Pädagogischen Fachdienst der Lebenshilfe München Wohnen GmbH, vermittelte den 20 Bewohnern der Trainings-Wohngruppen die Grundlagen. Es war das erste Seminar in dieser Richtung und Erich Wolf ist sich sicher, dass noch weitere folgen werden. „Wir müssen noch einfacher gestalten und in kleinen Gruppen auch weiter vertiefen, damit es in der Lebenspraxis funktioniert“, ist das Resümee von Erich Wolf.

Wohntraining: Lebenswirklichkeit ist der Alltag

„Das Wohntraining ist auf einen Zeitraum von fünf Jahren vorgesehen. Dabei orientieren wir uns auch an Vorgaben des Bezirks Oberbayern“, erklärt René Pfeifer, Bereichsleiter der Wohnen GmbH. „In der Lebenswirklichkeit, im Alltag, kommt es auf die ganz normalen alltäglich Dinge an, wie seine persönlichen Dinge und die Wohnung in Ordnung zu halten und natürlich sind auch die Finanzen, das Geld, ein elementar wichtiger Bereich. Die Nachfrage nach dem Wohntraining ist hoch und wir werden den Bereich weiter ausbauen“, informiert Pfeifer.

Zu Beginn des Seminars verteilen Erich Wolf und Petra Loncar, stellvertretende Leiterin des Wohntrainings, einen Ordner und einen Taschenrechner, der sofort mit Begeisterung angenommen wird. Die Teilnehmer sind alle mit Eifer und einer hohen Erwartungshaltung bei der Sache. Schnell kommt die Frage auf, ob man den Rechner behalten dürfe und genau wird untersucht, ob er nun mit Solar oder mit Batterie oder möglicherweise auch mit Solar und mit Batterie funktioniert. Nachdem das geklärt ist, geht es an die Ordner, die mit Einlegeblätter und Vordrucken bereits gut strukturiert sind.

Die Ausgaben strukturieren

Die Ausgaben sind in vier Warengruppen gegliedert: LM (Lebensmittel), EG (Essengehen), PLM (Pflegemittel), PM (Putzmittel). Wo man was und wie am Günstigsten einkauft, ist in den Wohneinrichtungen bereits trainiert worden. „Wir haben gemeinsam Testeinkäufe unternommen und im Anschluss die Preise verglichen. Unsere Bewohner wissen also, bei welchen Discounter sie in ihrer Nähe gut und preisbewusst einkaufen“, erzählt Petra Loncar.

Erich Wolf startet am Flipchart auch gleich mit dem ersten Einkauf für 13 Euro. Als wöchentliches Budget rechnete er mit 25 Euro. „Wie viel also verbleiben noch für den Rest der Woche und zu welcher Warengruppe ordne ich zu“, fragt er in die Runde. Und gleich kommen die neuen Taschenrechner zum Einsatz. Natürlich muss dabei auch noch geklärt werden, für was denn all die anderen Tasten gedacht sind. Wolf rät sich auf das Wichtigste zu beschränken und nach einer kleinen Weile ist das Ergebnis einstimmig. 12 Euro verbleiben im eigenen Budget.

Gehen wir Pizza oder zum Italiener?

Weitere Übungen vertiefen das Wissen und die Praxis im Führen eines eigenen Haushaltsbuches. War es anfangs vor allem Petra Loncar, die in persönlichen Erklärungen bei Anfangsschwierigkeiten half, entwickelte sich zwischen den Seminarteilnehmern ein gutes Miteinander, man half sich gegenseitig. Die Zeit verging schnell und alle waren bis zum Schluss ganz bei der Sache. Was etwa, wenn am Wochenende noch was in der Kasse bleibt? „Dann haben wir nächste Woche etwas mehr Budget zur Verfügung, wir könnten dann mal essen gehen“, schlägt Erich Wolf vor. Mit einem ‚großen Hallo‘ wird es aufgenommen und prompt kamen einige Vorschläge wohin man denn gehen könnte. „In die Pizzaria“ meint Peter, „zum Italiener“ mischt sich Ute ein, „wir gehen immer in ein Lokal“, weiß Gabi.

Gute Stimmung und Mitarbeit beim Seminar der Lebenshilfe München zum Wohntraining. Foto: Gerd Spranger

Das neue Haushaltsbuch startet zum 15. April und wird dann wöchentlich besprochen und vertieft. Es ist eine gemeinsame Ergebnisprüfung mit dem Bezugsmitarbeiter. „Das ist sicher notwendig“, erklärt Petra Loncar, „denn es wird noch eine ganze Weile dauern, bis die Lektion wirklich sitzt.“ Im Nachgespräch etwa wurde deutlich, dass beim Einkaufen das Wechselgeld nicht nachgezählt wird. „Da müssen wir nachhaken, evtl. werden wir auch das üben, mit verschiedenen Münzen und Geldscheinen“, bekräftigt Erich Wolf.

In der nächsten Reportage lesen Sie
mehr zum Wohntraining der Lebenshilfe München. Einleitend heißt es dazu:
„Beim Wohnen geht es nicht so sehr um die technischen Fähigkeiten, sondern um die Motivation, das Zutrauen zu den eigenen Fähigkeiten. Es geht auch darum, mutiger zu werden, sich etwas trauen. Hier bietet die Lebenshilfe München, ein entsprechendes, in sich differenziertes und lebendiges Wohnangebot für erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung.“

Endlich selbstbestimmt leben

Viele persönliche Gespräche helfen. Recht im Bild: Petra Loncar

Den Wunsch nach Selbständigkeit kennt jeder von uns. Mit dem 16., spätestens mit dem 18. Lebensjahr wird er Wirklichkeit, zumindest für die meisten Menschen in Deutschland. Wunsch und Wirklichkeit treffen dann aufeinander, denn ganz allein und selbstbestimmt zu leben stellt hohe Anforderungen an die Finanzen mit der Schaffung eines geordneten Lebensumfeldes. Auch bei Menschen mit geistiger Behinderung ist dieser Wunsch ausgeprägt, doch es ist ein weiter Weg dorthin.

„Ein Gefühl für Geld bekommen“

Die Lebenshilfe München unterstützt, fördert und begleitet dabei die Menschen über viele Jahre. Aktuell etwa leben 20 Menschen mit geistiger Behinderung in zwei betreuten Wohneinrichtungen mit gezielter Anleitung zu mehr Selbständigkeit. Das beginnt beim Einkauf und reicht bis zu einem persönlichen Budget. Für 25 Euro in der Woche müssen sie etwa lernen „ein Gefühl für das Geld zu bekommen“, erklärt Petra Loncar, stellvertretende Leiterin des Wohntrainings. Alle Bewohner gehen übrigens einer beruflichen Tätigkeit nach, und sind auch hier gefordert.

Förderung und Schaffung von Kompetenzen

Es geht also vor allem um Förderung und die Schaffung von Kompetenzen. Nach Einschätzung von Petra Loncar werden es die Meisten in eine offene Wohngemeinschaft schaffen. Dort leben sie selbständig, sind aber nicht allein und auch nicht allein gelassen, denn wöchentlich ist ein Betreuer vor Ort und steht mit Rat und Tat zur Seite. „Ja, Wunsch und Wirklichkeit treffen dann auch bei Menschen mit geistiger Behinderung aufeinander. Viele unterschätzen es, ‚ganz allein zu sein‘ mit eigener Wohnung. Es ist dann nicht nur eine wirtschaftliche Herausforderung, sondern auch eine ganz persönliche.“

Das eigene Budget verwalten

Als ein weiterer Baustein auf den Weg hin zu mehr Selbständigkeit wird jetzt ein eigenes Seminar der Lebenshilfe München sein. Alle Bewohner der beiden Einrichtungen nehmen daran teil und es geht um das Verwalten des eigenen Budgets. „Das ist übrigens ein Punkt der alle gleichermaßen betrifft, denn nicht von ungefähr sind viele junge Menschen heute hoch verschuldet,“ bekräftigt Petra Loncar, „und damit stehen sie vor noch größeren Herausforderungen.“

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Server-Log-Dateien

Der Provider der Seiten erhebt und speichert automatisch Informationen in so genannten Server-Log-Dateien, die Ihr Browser automatisch an uns übermittelt. Dies sind:

Browsertyp und Browserversion
verwendetes Betriebssystem
Referrer URL
Hostname des zugreifenden Rechners
Uhrzeit der Serveranfrage
IP-Adresse

Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen wird nicht vorgenommen.

Grundlage für die Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, der die Verarbeitung von Daten zur Erfüllung eines Vertrags oder vorvertraglicher Maßnahmen gestattet.

Kommentarfunktion auf dieser Website

Für die Kommentarfunktion auf dieser Seite werden neben Ihrem Kommentar auch Angaben zum Zeitpunkt der Erstellung des Kommentars, Ihre E-Mail-Adresse und, wenn Sie nicht anonym posten, der von Ihnen gewählte Nutzername gespeichert.

Abonnieren von Kommentaren

Als Nutzer der Seite können Sie nach einer Anmeldung Kommentare abonnieren. Sie erhalten eine Bestätigungsemail, um zu prüfen, ob Sie der Inhaber der angegebenen E-Mail-Adresse sind. Sie können diese Funktion jederzeit über einen Link in den Info-Mails abbestellen. Die im Rahmen des Abonnierens von Kommentaren eingegebenen Daten werden in diesem Fall gelöscht; wenn Sie diese Daten für andere Zwecke und an anderer Stelle (z.B. Newsletterbestellung) an uns übermittelt haben, verbleiben die jedoch bei uns.

Speicherdauer der Kommentare

Die Kommentare und die damit verbundenen Daten (z.B. IP-Adresse) werden gespeichert und verbleiben auf unserer Website, bis der kommentierte Inhalt vollständig gelöscht wurde oder die Kommentare aus rechtlichen Gründen gelöscht werden müssen (z.B. beleidigende Kommentare).

Rechtsgrundlage

Die Speicherung der Kommentare erfolgt auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Sie können eine von Ihnen erteilte Einwilligung jederzeit widerrufen. Dazu reicht eine formlose Mitteilung per E-Mail an uns. Die Rechtmäßigkeit der bereits erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt.

5. Soziale Medien

Facebook-Plugins (Like & Share-Button)

Auf unseren Seiten sind Plugins des sozialen Netzwerks Facebook, Anbieter Facebook Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, California 94025, USA, integriert. Die Facebook-Plugins erkennen Sie an dem Facebook-Logo oder dem „Like-Button“ („Gefällt mir“) auf unserer Seite. Eine Übersicht über die Facebook-Plugins finden Sie hier: https://developers.facebook.com/docs/plugins/.

Wenn Sie unsere Seiten besuchen, wird über das Plugin eine direkte Verbindung zwischen Ihrem Browser und dem Facebook-Server hergestellt. Facebook erhält dadurch die Information, dass Sie mit Ihrer IP-Adresse unsere Seite besucht haben. Wenn Sie den Facebook „Like-Button“ anklicken während Sie in Ihrem Facebook-Account eingeloggt sind, können Sie die Inhalte unserer Seiten auf Ihrem Facebook-Profil verlinken. Dadurch kann Facebook den Besuch unserer Seiten Ihrem Benutzerkonto zuordnen. Wir weisen darauf hin, dass wir als Anbieter der Seiten keine Kenntnis vom Inhalt der übermittelten Daten sowie deren Nutzung durch Facebook erhalten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Datenschutzerklärung von Facebook unter: https://de-de.facebook.com/policy.php.

Wenn Sie nicht wünschen, dass Facebook den Besuch unserer Seiten Ihrem Facebook-Nutzerkonto zuordnen kann, loggen Sie sich bitte aus Ihrem Facebook-Benutzerkonto aus.

Twitter Plugin

Auf unseren Seiten sind Funktionen des Dienstes Twitter eingebunden. Diese Funktionen werden angeboten durch die Twitter Inc., 1355 Market Street, Suite 900, San Francisco, CA 94103, USA. Durch das Benutzen von Twitter und der Funktion „Re-Tweet“ werden die von Ihnen besuchten Websites mit Ihrem Twitter-Account verknüpft und anderen Nutzern bekannt gegeben. Dabei werden auch Daten an Twitter übertragen. Wir weisen darauf hin, dass wir als Anbieter der Seiten keine Kenntnis vom Inhalt der übermittelten Daten sowie deren Nutzung durch Twitter erhalten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Datenschutzerklärung von Twitter unter: https://twitter.com/privacy.

Ihre Datenschutzeinstellungen bei Twitter können Sie in den Konto-Einstellungen unter https://twitter.com/account/settings ändern.

6. Analyse Tools und Werbung

WordPress Stats

Diese Website nutzt das WordPress Tool Stats, um Besucherzugriffe statistisch auszuwerten. Anbieter ist die Automattic Inc., 60 29th Street #343, San Francisco, CA 94110-4929, USA.

WordPress Stats verwendet Cookies, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website erlauben. Die durch die Cookies generierten Informationen über die Benutzung unserer Website werden auf Servern in den USA gespeichert. Ihre IP-Adresse wird nach der Verarbeitung und vor der Speicherung anonymisiert.

“WordPress-Stats”-Cookies verbleiben auf Ihrem Endgerät, bis Sie sie löschen.

Die Speicherung von “WordPress Stats”-Cookies erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der anonymisierten Analyse des Nutzerverhaltens, um sowohl sein Webangebot als auch seine Werbung zu optimieren.

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7. Newsletter

Newsletterdaten

Wenn Sie den auf der Website angebotenen Newsletter beziehen möchten, benötigen wir von Ihnen eine E-Mail-Adresse sowie Informationen, welche uns die Überprüfung gestatten, dass Sie der Inhaber der angegebenen E-Mail-Adresse sind und mit dem Empfang des Newsletters einverstanden sind. Weitere Daten werden nicht bzw. nur auf freiwilliger Basis erhoben. Diese Daten verwenden wir ausschließlich für den Versand der angeforderten Informationen und geben diese nicht an Dritte weiter.

Die Verarbeitung der in das Newsletteranmeldeformular eingegebenen Daten erfolgt ausschließlich auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Die erteilte Einwilligung zur Speicherung der Daten, der E-Mail-Adresse sowie deren Nutzung zum Versand des Newsletters können Sie jederzeit widerrufen, etwa über den „Austragen“-Link im Newsletter. Die Rechtmäßigkeit der bereits erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt.

Die von Ihnen zum Zwecke des Newsletter-Bezugs bei uns hinterlegten Daten werden von uns bis zu Ihrer Austragung aus dem Newsletter gespeichert und nach der Abbestellung des Newsletters gelöscht. Daten, die zu anderen Zwecken bei uns gespeichert wurden (z.B. E-Mail-Adressen für den Mitgliederbereich) bleiben hiervon unberührt.

 

Privacy Policy

1. An overview of data protection

General

The following gives a simple overview of what happens to your personal information when you visit our website. Personal information is any data with which you could be personally identified. Detailed information on the subject of data protection can be found in our privacy policy found below.

Data collection on our website

Who is responsible for the data collection on this website?

The data collected on this website are processed by the website operator. The operator’s contact details can be found in the website’s required legal notice.

How do we collect your data?

Some data are collected when you provide it to us. This could, for example, be data you enter on a contact form.

Other data are collected automatically by our IT systems when you visit the website. These data are primarily technical data such as the browser and operating system you are using or when you accessed the page. These data are collected automatically as soon as you enter our website.

What do we use your data for?

Part of the data is collected to ensure the proper functioning of the website. Other data can be used to analyze how visitors use the site.

What rights do you have regarding your data?

You always have the right to request information about your stored data, its origin, its recipients, and the purpose of its collection at no charge. You also have the right to request that it be corrected, blocked, or deleted. You can contact us at any time using the address given in the legal notice if you have further questions about the issue of privacy and data protection. You may also, of course, file a complaint with the competent regulatory authorities.

Analytics and third-party tools

When visiting our website, statistical analyses may be made of your surfing behavior. This happens primarily using cookies and analytics. The analysis of your surfing behavior is usually anonymous, i.e. we will not be able to identify you from this data. You can object to this analysis or prevent it by not using certain tools. Details can be found in our privacy policy under the heading „Third-party modules and analytics.“

You can object to this analysis. We will inform you below about how to exercise your options in this regard.

2. General information and mandatory information

Data protection

The operators of this website take the protection of your personal data very seriously. We treat your personal data as confidential and in accordance with the statutory data protection regulations and this privacy policy.

If you use this website, various pieces of personal data will be collected. Personal information is any data with which you could be personally identified. This privacy policy explains what information we collect and what we use it for. It also explains how and for what purpose this happens.

Please note that data transmitted via the internet (e.g. via email communication) may be subject to security breaches. Complete protection of your data from third-party access is not possible.

Notice concerning the party responsible for this website

The party responsible for processing data on this website is:

Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V.
Stadt und Landkreis München
St.-Quirin-Str. 13a / 81549 München

Telephone: 089 69347 – 0
Email: info@lebenshilfe-muenchen.de

The responsible party is the natural or legal person who alone or jointly with others decides on the purposes and means of processing personal data (names, email addresses, etc.).

Revocation of your consent to the processing of your data

Many data processing operations are only possible with your express consent. You may revoke your consent at any time with future effect. An informal email making this request is sufficient. The data processed before we receive your request may still be legally processed.

Right to file complaints with regulatory authorities

If there has been a breach of data protection legislation, the person affected may file a complaint with the competent regulatory authorities. The competent regulatory authority for matters related to data protection legislation is the data protection officer of the German state in which our company is headquartered. A list of data protection officers and their contact details can be found at the following link: https://www.bfdi.bund.de/DE/Infothek/Anschriften_Links/anschriften_links-node.html.

Right to data portability

You have the right to have data which we process based on your consent or in fulfillment of a contract automatically delivered to yourself or to a third party in a standard, machine-readable format. If you require the direct transfer of data to another responsible party, this will only be done to the extent technically feasible.

Information, blocking, deletion

As permitted by law, you have the right to be provided at any time with information free of charge about any of your personal data that is stored as well as its origin, the recipient and the purpose for which it has been processed. You also have the right to have this data corrected, blocked or deleted. You can contact us at any time using the address given in our legal notice if you have further questions on the topic of personal data.

Opposition to promotional emails

We hereby expressly prohibit the use of contact data published in the context of website legal notice requirements with regard to sending promotional and informational materials not expressly requested. The website operator reserves the right to take specific legal action if unsolicited advertising material, such as email spam, is received.

3. Data protection officer

Statutory data protection officer
Lebenshilfe München have appointed a data protection officer for the company.

Consulting-L
Stefan Leissl / Baumgartnerstr. 22a / 86161 Augsburg

Telephone: 0821 6508 8580
Email: leissl@consulting-l.de

4. Data collection on our website

Cookies

Some of our web pages use cookies. Cookies do not harm your computer and do not contain any viruses. Cookies help make our website more user-friendly, efficient, and secure. Cookies are small text files that are stored on your computer and saved by your browser.

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Server log files

The website provider automatically collects and stores information that your browser automatically transmits to us in „server log files“. These are:

Browser type and browser version
Operating system used
Referrer URL
Host name of the accessing computer
Time of the server request
IP address

These data will not be combined with data from other sources. The basis for data processing is Art. 6 (1) (b) DSGVO, which allows the processing of data to fulfill a contract or for measures preliminary to a contract.

Leaving comments on this website

If you use the comment function on this site, the time at which you created the comment and your email address will be stored along with your comment, as well as your username, unless you are posting anonymously.

Subscribing to the comment feed

As a user of this site, you can sign up to receive the comment feed after registering. Your email address will be checked with a confirmation email. You can unsubscribe from this function at any time by clicking the link in the emails. The data provided when you subscribed to the comments feed will then be deleted, but if you have submitted this data to us for other purposes or elsewhere (such as subscribing to a newsletter), it will be retained.

How long comments are stored

The comments and the associated data (e.g. IP address) are stored and remain on our website until the content commented upon has been completely deleted or the comments are required to be removed for legal reasons (slander, etc.).

Legal basis

The comments are stored based on your consent per Art. 6 (1) (a) DSGVO. You may revoke your consent at any time with future effect. An informal email making this request is sufficient. The data processed before we receive your request may still be legally processed.

5. Social media

Facebook plugins (Like & Share buttons)

Our website includes plugins for the social network Facebook, Facebook Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, California 94025, USA. The Facebook plugins can be recognized by the Facebook logo or the Like button on our site. For an overview of Facebook plugins, see https://developers.facebook.com/docs/plugins/.

When you visit our site, a direct connection between your browser and the Facebook server is established via the plugin. This enables Facebook to receive information that you have visited our site from your IP address. If you click on the Facebook „Like button“ while you are logged into your Facebook account, you can link the content of our site to your Facebook profile. This allows Facebook to associate visits to our site with your user account. Please note that, as the operator of this site, we have no knowledge of the content of the data transmitted to Facebook or of how Facebook uses these data. For more information, please see Facebook’s privacy policy at https://de-de.facebook.com/policy.php.

If you do not want Facebook to associate your visit to our site with your Facebook account, please log out of your Facebook account.

Twitter plugin

Functions of the Twitter service have been integrated into our website and app. These features are offered by Twitter Inc., 1355 Market Street, Suite 900, San Francisco, CA 94103, USA. When you use Twitter and the “Retweet” function, the websites you visit are connected to your Twitter account and made known to other users. In doing so, data will also be transferred to Twitter. We would like to point out that, as the provider of these pages, we have no knowledge of the content of the data transmitted or how it will be used by Twitter. For more information on Twitter’s privacy policy, please go to https://twitter.com/privacy.

Your privacy preferences with Twitter can be modified in your account settings at https://twitter.com/account/settings.

6. Analytics and advertising

WordPress Stats

This website uses the WordPress Stats tool to perform statistical analyses of visitor traffic. This service is provided by Automattic Inc., 60 29th Street # 343, San Francisco, CA 94110-4929, USA.

WordPress Stats uses cookies that are stored on your computer and allow an analysis of the use of the website. The information generated by the cookies about the use of our website is stored on servers in the USA. Your IP address will be anonymized after processing and before storage.

WordPress Stats cookies remain on your device until you delete them. The storage of „WordPress Stats“ cookies is based on Art. 6 (1) (f) DSGVO. The website operator has a legitimate interest in analyzing user behavior to optimize both its website and its advertising.

You can configure your browser to inform you about the use of cookies so that you can decide on a case-by-case basis whether to accept or reject a cookie. Alternatively, your browser can be configured to automatically accept cookies under certain conditions or to always reject them, or to automatically delete cookies when closing your browser. The functionality of our services may be limited when cookies are disabled.

You can object to the collection and use of your data at any time with future effect by clicking on this link and setting an opt-out cookie in your browser: https://www.quantcast.com/opt-out/.

If you delete the cookies on your computer, you will have to set the opt-out cookie again.

7. Newsletter

Newsletter data

If you would like to receive our newsletter, we require a valid email address as well as information that allows us to verify that you are the owner of the specified email address and that you agree to receive this newsletter. No additional data is collected or is only collected on a voluntary basis. We only use this data to send the requested information and do not pass it on to third parties.

We will, therefore, process any data you enter onto the contact form only with your consent per Art. 6 (1) (a) DSGVO. You can revoke consent to the storage of your data and email address as well as their use for sending the newsletter at any time, e.g. through the „unsubscribe“ link in the newsletter. The data processed before we receive your request may still be legally processed.

The data provided when registering for the newsletter will be used to distribute the newsletter until you cancel your subscription when said data will be deleted. Data we have stored for other purposes (e.g. email addresses for the members area) remain unaffected.

 

Menschen mit geistiger Behinderung und die Demenz

D E M E N Z 
Themenabend am 17. Mai 2018 bei der Lebenshilfe München

2018 ist die Fachtagung der Lebenshilfe München der ‚Demenz‘ gewidmet. 2016 stand die ‚Pränatale Diagnostik und Behinderung‘ im Blickpunkt und 2017 das Thema FASD (‚Fetale Alkoholspektrumsstörung), der (Nicht-) Konsum von Alkohol in der Schwangerschaft. Es waren immer Themen, die im öffentlichen Bewusstsein weitgehend ausgeblendet werden. Bei Demenz ist das anders, doch ist die Situation bei Menschen mit geistiger Behinderung eine andere.

Bei Menschen mit geistiger Behinderung ist eine Erkrankung an Demenz keine Ausnahme, sondern eher die Regel, vor allem bei Menschen mit Down-Syndrom. „Durch die Lokalisation eines der wichtigsten Alzheimer-Gene auf Chromosom 21 haben diese Menschen ein extrem hohes Risiko früh an der Alzheimer-Krankheit zu erkranken“, heißt es im Flyer zum Themenabend. Auch sind die Betroffenen mit 50 bis 55 Jahren deutlich jünger und der Verlauf intensiver mit dem Abbau von alltagspraktischen Fähigkeiten, Gedächtnisverlust, herausforderndes Verhalten, Aggression, Depression und Gangunsicherheit.

Geschäftsführer Peter Puhlmann von der Lebenshilfe München: „Dabei ist eine Demenz gerade im Anfangsstadium sehr schwer greifbar. Die Menschen überspielen ihre Schwächen und können sie eine gewisse Zeit vor ihrer Umwelt verbergen. Das gilt auch bei Menschen mit geistiger Behinderung.“

Moderation: Margret Meyer-Brauns

Die Moderation und die Leitung des Themenabends hat Margret Meyer-Brauns von der Angehörigenberatung inne, die sie seit rund 15 Jahren leitet. Bis zu 800 Personen und ihre Familien suchen hier jedes Jahr Rat und Hilfe.

In drei Fachvorträgen wird die Problematik einer Demenz-Erkrankung bei Menschen mit geistiger Behinderung ausführlich behandelt. Es sprechen dazu vom Klinikum Großhadern (Spezialambulanz für kognitivee Beeinträchtigungen/ Gedächtnisstörungen bei Menschen mit Down-Syndrom):

PD. Dr. med. Johannes Levin
Sein Thema ist: Früh beginnende Alzheimer-Krankheit bei Menschen mit Down-Syndrom

Dr. Sandra Loosli und Elisabeth Wlasich (Mag. Rer.nat)
Ihr Thema ist: Neuropsychologische Untersuchung bei Menschen mit einem Down-Syndorm: Besonderheiten und Herausforderungen

Dr. Georg Nübling
Sein Thema ist: Studien zu Demenz bei Menschen mit einem Down-Syndrom am Standort München.

Die Lebenspraktische Seite erläutert René Pfeifer, Wohnbereichsleiter der Lebenshilfe München Wohnen GmbH. Ihm unterstehen die elf Wohneinrichtungen der Lebenshilfe München in Stadt und Landkreis München. Seine Kollegin, Christine Wiesenthal-Moser ist Pflegedienstleiterin des ‚Ambulanten Dienstes der Lebenshilfe München‘. Der Ambulante Dienst betreut viele Menschen mit Behinderung, die in einem häuslichen Umfeld wohnen. Hier sind für eine optimale Versorgung vor allem Leistungsansprüche im Rahmen der Pflegeversicherung wichtig. Christine Wiesenthal-Moser stellt die wichtigsten Leistungen daraus vor.

Wichtig ist es, so das vorläufige Resümee zum Themenabend:
Den Betroffenen eine umfassende klinische Untersuchung anzubieten. Bisherige ambulante oder vollstationäre Wohn- und Arbeitsangebote sollten neuen Bedürfnissen angepasst werden.

Der Themenabend zeigt Antworten auf:
Welche Möglichkeiten der Diagnostik gibt es?
Was ist hilfreich bei der Veränderung des Wohn- und Arbeitsumfeldes?
Welche Unterstützungsangebote gibt es in der ambulanten Pflege?

Beginn der Veranstaltung ist um 18.30 Uhr

Anmeldung unter:

Telefon: 089 69347-130 oder Fax: 089 69347-132
E-Mail: veranstaltungen@lebenshilfe-muenchen.de

Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch nur mit vorheriger Anmeldung möglich.
Alle Informationen auf einen Blick finden Sie hier: Demenz_Flyer_2018.

Ein Auszug aus Wikipedia zu Demenz:

Eine Demenz ([deˈmɛnʦ], lateinisch dementia) ist ein psychiatrisches Syndrom, das bei verschiedenen degenerativen und nichtdegenerativen Erkrankungen des Gehirns auftritt. Der Begriff leitet sich ab von lat. demens ‚unvernünftig‘, ohne mens, das heißt‚ ohne Verstand, Denkkraft oder Besonnenheit seiend‘ und kann mit „Nachlassen der Verstandeskraft“ übersetzt werden.[1]

Demenz umfasst Defizite in kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten und führt zu einer Beeinträchtigung sozialer und beruflicher Funktionen. Vor allem sind das Kurzzeitgedächtnis, ferner das Denkvermögen, die Sprache, die Motorik und bei einigen Formen auch die Persönlichkeitsstruktur betroffen. Maßgeblich ist bei der Demenz der Verlust bereits erworbener Denkfähigkeiten im Unterschied zur angeborenen Minderbegabung.

Hier ist der Link:
https://de.wikipedia.org/wiki/Demenz

Feierlicher Auftakt ins Jubiläumsjahr- „40 Jahre OBA Gott sei Dank!“

Einen feierlichen, ökumenischen Gedenk- und Dankgottesdienst in Maria-Hilf hat die OBA der Lebenshilfe München zusammen mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Angehörigen und Freunden der OBA gefeiert. Herr Pfarrer Schlosser, Herr Pfarrer Wohlfarth und Frau Kaukal fanden schöne Worte und Rituale um die große Dankbarkeit für die vergangenen 40 Jahre zum Ausdruck zu bringen und denjenigen zu gedenken, die schon verstorben sind.

Die Fürbitten wurden vorgetragen von Vertretern der OBA, der Angehörigen und der stellvertretenden Landrätin Frau Annette Ganssmüller-Maluche.

Text & Fotos: OBA, Lebenshilfe München

Das neue L.I.E.S.-Heft ist da!

U E B E R  –  G A E N G E
ein Schwerpunktthema mit vielen Facetten.

Das Leben jedes Menschen ist voll von Umbrüchen und Neuanfängen, somit also auch von Übergängen. Dazu gehören die leisen Annäherungen, wie sie Frau A. erlebt hat, die Hilfe brauchte, damit sie ihre viel zu früh geborene Tochter annehmen konnte. Es gibt unausweichliche Einschnitte, die einem keine Zeit lassen, mit der neuen Situation zurechtzukommen.

Margret Meyer-Brauns hat das beim Tod ihres Sohnes erfahren müssen. Planbar, aber oft mit großen Schwierigkeiten verbunden, sind Übergänge wie die Wahl der richtigen Schule, des Arbeitsplatzes oder der Auszug aus dem Elternhaus. In all den Texten, die im Schwerpunktteil zusammengestellt sind, wird eines jedenfalls deutlich: Oft sind große Anstrengungen und Kompromisse nötig, um für Menschen mit Behinderung und ihre Familien neue Wege zu eröffnen oder Perspektiven zu schaffen.

Wer einen Übergang gut gestalten will, kann zum Beispiel eine persönliche Zukunftskonferenz veranstalten. Sie kann hilfreich sein, sich neu zu orientieren, Ressourcen und Möglichkeiten überhaupt erst einmal in Betracht zu ziehen. Grundsätzlich ist eine gute Vorbereitung auf einen nächsten Schritt natürlich wünschenswert, aber leider nicht immer machbar. Lassen Sie sich deshalb überraschen von diesen besonderen „Übergängen“, die natürlich nur einen Ausschnitt aus der großen Vielfalt der individuellen Lebenserfahrungen zeigen.

A U S Z E I T  planen

Weiter geht es im Themenspektrum des aktuellen L.I.E.S.-Heftes mit der Planung einer Auszeit, denn spätestens im Frühjahr stellt sich für viele Familien die Frage: „Wohin in der Ferien?“ Auf den Seiten 57-59 dieser Ausgabe finden Sie interessante Angebote und Vorschläge für Familien, die Kinder mit und ohne Behinderung haben.

Ebenfalls im Panorama-Teil zu finden: Die Kinderneurologie-Hilfe der Inneren Mission in München. Sie bietet kompetente Beratung für Kinder und Jugendliche mit erworbenen Hirnschädigungen.

Informativ und wichtig für Eltern von Schulkindern und Jugendlichen ist im Rechtsdienst ein Text, der die rechtliche Lage bezüglich der „Übernahme von Fahrtkosten“ zur Schule erklärt. In einem weiteren Artikel wird der „Anspruch auf Grundsicherung“ für Menschen mit Behinderung, die in den Berufsbildungsbereich einer Werkstatt aufgenommen wurden, erläutert.